Hi guys!
Sunday, September 30th, 2007Hi guys!
So, zwecks Blog-Test und mal durchgeben, dass ich noch heil bin, gibts jetz nen Blogeintrag von mir. Achtung: *Trommelwirbel* Mein erster überhaupt! Bin ich jetz jünger und hipper, weil ich blogge?
Nachdem die letzte Woche wirklich chaotisch war (nochmal vielen Dank an alle, die es am Mittwoch Abend so kurzfristig einrichten konnten) gings dann am Freitag um 11.25 Uhr in Stgt los. Nach leider etwas kurzer und sehr trauriger Verabschiedung von meinen Liebsten bin ich zum Gate geeilt. Natürlich extra Passkontrolle und abgeriegeltes Gate für Flüge mit British Airways. Den kleinen Zwischenstop in London Heathrow hab ich ganz gut überstanden. Gibts eigentlich nichts spektakuläres zu berichten, ausser, dass man von Terminal zu Terminal mit einer eigenen Buslinie fährt, die total wild übers Flughafengelände braust. Ist mir ein Rätsel, wie der Fahrer überhaupt den Weg gefunden hat. Ansonsten gabs nur typisch britisches Schlangestehen vorm Sicherheitscheck, welcher eigentlich genau gleich wie in Stgt war und natürlich trübes Londoner Regenwetter. Danach folgte ein verspäteter, langer Flug, welcher gekrönt durch die holprigste Landung eines großen Fliegers wie der B777, die ich miterlebt habe. Grund war übrigens ein ‘heavy thunderstorm’ - Kommentar vom Captain zur Landung “close to a shot-down”. Nachfolgend wurden übrigens alle Starts erstmal gecancelt, wobei das Wetter in Newark dann eigentlich sehr gut war. Krasses Abendrot und ziemlich warm. Einreise lief problemlos, wenn auch mit einem etwas unfreundlichen customs officer. Achja, während der Landung konnte ich die ersten Blicke auf New York City erhaschen. Zum Glück hat mich ein erfahrener intern vom Flughafen abgeholt, mit dems dann noch kurz in Princeton einen Abstecher zum ‘Hogie’s Haven’ gab. Typisch amerikanischer Imbiss, im Prinzip wie Subway, nur deutlich billiger. Danach ins Hotel und ziemlich schnell ins Bett. War ja immerhin schon nach 4 Uhr morgens für meine innere Uhr. Diese hat sich dann auch um 9 Uhr wieder gemeldet, denn ich konnte nicht mehr schlafen, obwohl ich noch ziemlich platt war. Local time war dann 3 Uhr morgens. Klasse
Ich hasse Jetlag, hoffentlich wirds morgen besser. Nach dem Frühstück musst ich dann erstmal siesta halten. Danach hab ich mich von einem Praktikanten 2 Zimmer weiter, welcher schon am Donnerstag angereist ist, zur Mietwagenstation fahren lassen. Dabei wurden mir gleich die Entfernungen hier klar und die Tatsache, dass hier ohne Auto garnix geht. Bekommen habe ich einen Pontiac G6, top Gefährt. Anschließend wieder zurück und direkt in den Wal Mart. Hatte in der ganzen Aufregung garnicht mehr drangedacht, dass die Amis ja andere Steckdosen haben. Deswegen erstmal Adapter gekauft und mich dabei von älterer Dame beraten lassen, welche natürlich keine Ahnung von Elektrizität hatte, jedoch trotzdem sehr nett war und mir von ihrer Ehe mit einem Deutschen in Lübeck erzählt hat. Gleich halbe Lebensgeschichte erfahren
Ansonsten noch minimale Verpflegung besorgt, u.a. ein Tiefkühl-Fertiggericht für die Mikrowelle. Denn sonst hab ich nix und auf Dauer kann ich net nur Fast-Food essen. Das is erstens einseitig und zweitens auf Dauer zu teuer, Gehalt gibts ja erst am 15. Okay, ob der Fras besser ist, sei mal dahingestellt. Das war dann schon der Samstag, jetz warte ich gerade auf Ralf, den Princeton Veteranen, der mir eine kleine Tour durch die Stadt geben will und natürlich mal Hallo sagen. Lang wirds aber glaube ich nicht, mir fallen nämlich schon halber die Augen zu.
So, das war nun doch einiges. Die wenigen Bilder, die ich bisher gemacht hab, gibts erst, wenn die Gallery geht
Grüße ins kalte Deutschland (hier hats übrigens um 19 Uhr noch 23°) !