Archive for May, 2006

A long time ago…

Sunday, May 28th, 2006

Almost three month ago David and I got on that trip to Miami and the Keys. Jeff, I’m really sorry, that you and all the others had to wait that long for an english post in the Blog and for the fabulous pictures.
Today I uploaded pictures from Miami Beach, where we had wonderful weather and fascinating days, pictures from the Alligator Farm we went for a day-trip and pictures of Everglades National Park.
All of you already received an Email with some words about that trip, so I do not want you to get bored, by telling the same things twice, but some explanations for all, reading about Miami for the first time:
Miami Beach is huge, when we arrived there we were thinking about walking down the beach to its south end and up to its north end, we were living in the 35th street (Miami Beach has more than 200 streets, what we didn’t really recognized). After taking a 2.5 hours walk to the south end (1st street), we decided not to walk to the north end :).
All of you must think something about us Germans, walking all the way instead of taking a car, bus or something else… ;) (but we enjoyed it)
Something about the Alligator Farm, if anybody of you will ever travel down to Miami or the keys, take a ride to that farm, it’s not cheap, but you will learn some things about that animals what you cannot expect, even so you will learn something about snakes and realize that they aren’t that ugly as they seem.
The pictures about the Keys will come soon.
Please don’t judge me for letting you wait for this that long, but I’ve been really busy in the last months and believe me, a got a real bad conscience in fact of this.
But hopefully you are still looking on this page sometimes?

Was gibt es Neues?

Monday, May 22nd, 2006

Das wohl normalste, deutsche Ereigniss der letzten Wochen war unser Freitag Abend, als erstes waren wir mit Heiko (Diplomant bei Go Drans, arbeitet aber an einem Projekt bei Siemens) und seiner Freundin beim japaner Essen, hier gab es wieder einmal all you can eat und logischer Weise selbiges fuer die Fluessigkeiten, was Heikos Freundin zum Anlass nahm, schon vor dem ersten Bissen Sake zu bestellen und zu trinken…
Der Abschluss oder auch Abschuss des Essens bildete wieder einmal eine glorreiche Aktion meiner Seits:
Am Nachbartisch hatte ich wenige Minuten zuvor gesehen, wie der Gast ein Glas mit braeunlicher Fluessigkeit bekommen hatte, das ganze sah sehr nach Whiskey oder Cognac aus (das Problem mit den chinesen ist, dass man den Inhalt niemals durch die Aeusserlichkeit des Glases erkennen kann :( )
Also beschlossen wir (unter der Annahme: braune Fluessigkeit == Cognac) selbiges zu bestellen, nun hatte der Nebentisch allerdings bereits bezahlt, das Lokal verlassen und die fleissigen Kellner reinen Tisch gemacht.
Kein Problem fuer mich (ihr kennt mich ja) an der Theke hing eine braune, grosse (bestimmt 2,5Liter) Flasche kopfueber, kurze Frage: “Wer will alles einen?” wurde von jedem mit “ja!” beantwortet. Also hin an Tresen: “Four of this, please.” - “This?” - “Yes!”
Aufgabe erledigt, Druck auf der Blase imens, Folge: ich schaue nicht weiter zu und begebe mich aufs Stille Oertchen.
Ich erreiche sekunden vor unserem Kellner den Tisch, sitze gerade als er mit 4neuen Flaschen Sake ankommt…

Na was solls, bevors schlecht wird!

Bis auf eine Flasche haben wir es dann auch ganz gut geschafft (auch wenn es nur ein letzter Absacker auf dem Weg in eine Bar sein sollte).
In der Mural-Bar angekommen, zahlen wir 100RMB (10Euro) Eintritt fuer All you can drink, typisch chinesisch ist hier, dass dein 100RMB-Schein gegen ein Papierkaertchen eingetauscht wird, welchem sie sofort eine Ecke abreissen, es dir dann in die Hand druecken, damit du es dem Mann der neben der Kassierin steht geben kannst und hierfuer deinen Stempel erhaelst, etwas unnoetigeres und duemmeres ist wohl wirklich schwer zu finden (das denkt auch nur ihr, ich werde in diesem Land bestimmt noch unnoetigerem begegnen).
Mural-Bar war dann auch ganz cool, auch wenn die Cocktails den Alkohol vermissen liessen, naja Bier war vermutlich eh die gesuendere Alternative.
Hier zeigte sich dann aber wieder, “wie klein ist doch die Welt”, nicht dass ich 10.000km von Zuhause (Nuenberg) entfernt bin, und Shanghai mehrere Millionen Einwohner hat, NEIN, NEIN, NEIN, ich treffe einen Menschen der aus Reichertshofen (Oberpfalz) kommt und dort auch Fussball spielt, und unterhalte mich ausgerechnet mit ihm in einer Bar mit mehreren hundert Gaesten. (In einer Bar in Nuernberg waere ein solches Gespraech wohl unvorstellbar.)
Der Samstag sah dann doch sehr bescheiden aus, schlaffen bis 16.00, kleiner Bummel in einem mit Technik uebersaehten Kaufhaus, ein kleiner Snack und ab ins Bett!
Sonntag dann mal wieder gewoehnliches WE feeling, Morgens 10.30 erstmal chinesisch Unterricht, danach dann dies:
Cristiane (am Mittwoch): “Wir muessen einkaufen, ich hab nichts zum Anziehen!”,
die Folge besuch aufm Stoff Market, zwei neue Hemden fuer mich und zwei fuer Sie bestellt. Abends dann schoen zur Gesichtsmassage und danach erneut Hundemuede ins Bett.

Ach wen es interessiert, wir haben jetzt auch chinesische Namen:
Christiane: Ráo Jùnhuì
und meiner: Shī Wénjùn

die Bedeutung werde ich euch erstmal vorenthalten, dann habe ich einen Grund bald wieder zu schreiben…

Neue Bilder

Sunday, May 14th, 2006

Da ich gerade nicht in Schreibstimmung bin, möchte ich euch nur kurz informieren, dass ich einige Bilder von Ausflügen mit meiner Mutter online gestellt hab (einzig wirklich gute in letzter Zeit…).

Als da wären Bilder aus Alcala, Segovia, Escorial und neue Madrid Stadtbilder

Fußball kann ja so grausam sein…

Monday, May 1st, 2006

Als bekennender und praktizierender VfB-Fan bin ich ja schon einiges an Kummer gewohnt, dennoch hielt ich es nicht für möglich, dass selbst an einem für den VfB spielfreien Pokalwochenende (nein, ich weiß nicht, dass der Grund hierfür Rostock ist diesen Ort gibt es nämlich nicht) Fußball grausam sein kann. 

Ich hatte mich nämlich mit einem Bekannten zum Fußball spielen verabredet und als der dann nicht kam (bzw. er kam erst nach Spielende) dies leider nicht zum Anlass genommen nach Hause zu gehen, sondern dennoch mit seinen Freunden, die ich bis dahin nicht kannte, Fußball gespielt. 90% dieser Freunde waren wie er aus Südamerika und so schon von Geburt an mit ein wenig besseren Technik als ich gesegnet. So landete der untalentierte nur kämpfen könnende Deutsche eben bald im Tor. Diese Rückversetzung war ansich halb so wild, da man sich dort bei der Hitze wenigstens nicht soviel bewegen muss und mal den Ball mit dem Gesicht abzuwehren kommt halt auch mal vor. Was dann aber wirklich ganz bitter war: ich wurde doch tatsächlich gefragt, ob der VfB (ich trug trotz der schrecklichen Saison das Trikot mit dem Brustring, da ich damit einfach so verdammt gut aussehe ;)) denn in der 1. Liga spiele was ich bejahte. anscheinend war diese aber so unvorstellbar, dass noch mal nachgefragt wurde,, ob dies wirklich so ist…
Der Höhepunkt war dann aber, dass ich nach einer geradezu unmenschlichen Glanzparade (ok ich kam mit Glück mit der Hand an den Ball) nicht etwa Lehmann genannt wurde (das sie den Timonator nicht kennen ist eh klar bei der Vorgeschichte), sondern Kahn… 

Naja Spaß gemacht hat es eigentlich trotzdem denn als VfB-Fan weiß man ja Fußball besteht zu mindestens 50% aus Leiden. Apropos Leiden mit den Nachwirkungen des Spiels habe ich noch heute zu kämpfen, da ich trotz regelmäßiger sportlicher Betätigung (Joggen etc.) etwas Oberschenkelschmerzen habe und so Treppensteigen und ähnliche Bewegungsabläufe recht unangenehm sind. 

PS: Diese Horrorgeschichte musste ich vor allem schreiben, damit keiner denkt nur noch Menschen die denken Entenschnäbel wären ein Körperteil würden hier schreiben ;)