Archive for February, 2006

Auch ein kanzLoR hat Gefühle…

Saturday, February 18th, 2006

wo wir gerade beim thema gefühle sind ja ich habe auch welche (kaum zu glauben aber wahr…) und zwar hab ich so ein gefühl, als ob ich ab 25.2 bis zum 5.3 also summa sumarum (muss dieses wort benutzen, um zu beweisen, dass Latein nie stirbt, da es auch durchaus noch in der heutigen von anglizismen dominierten welt gebrauch findet und es daher una decision muy buena war latin bis zum bitteren ende in der schule zu haben)  8 Tage. aber wie auch immer gefühle können ja leider auch hin und wieder trügen (ich bilde mir jedoch ein, dass es meine höchst selten tun ;)) und daher ist dieser aufenthalt nur zu 99% sicher (man weiß schließlich nie was dazwischen kommt, könnt mir ja zu Beispiel was brechen). wem diese 99% aber reichen um mir einen platz im terminkalender  vorzumerken möge sich die tage vom ich wiederhole 25.2 bis 5.3 rot vormerken. so mehr habe ich vom snailz vorgegebenen wochenthema “auch männer haben gefühle” gerade nicht  beizutragen und warte nunmehr nur gespannt wie der beitrag von SMRiedl zu diesem thema ausfallen wird ;)

Sehr komisches Gefühl!

Thursday, February 16th, 2006

Irgendwie doch immer wieder komisch, wenn man eine so lange Zeit an einem Ort verbracht hat und viele nette Leute kennen gelernt hat, dann erzeugt der Gedanke an die Abreise schon ein eigenartiges Gefühl im Unterbewusstsein. Es ist nicht so, dass ich mich nicht auf den Urlaub in Florida oder die Heimkehr freue, aber das alles hier einfach so hinter mir zu lassen ist eben auch nicht ohne (ich bin eben doch sensibler wie ihr alle denkt!).
Was soll ich sagen, ein Arbeitstag mit großem gemeinsamen „Abschieds“ - Mittagessen steht noch aus, dann ein Samstag, den ich wieder mal zum Kofferpacken (mittlerweile habe ich drei, nachdem ich mit einem einzigen gestartet bin) verwenden werde, irgendwie scheint Kofferpacken nicht mein Ding zu sein. Mal sehen, vielleicht gibt es ja noch irgendwas am Samstag zu tun.
Irgendwann muss ich dann auch noch Wäsche waschen, werde ich wohl am Freitag erledigen, Sonntag wird’s dann recht früh Richtung Indianapolis gehen, meine Rückflugtickets umtauschen, einchecken und ab nach Miami (da freu ich mich echt drauf).
Ich weiß aktuell nicht, ob wir in Florida Internet Access bekommen, von daher könntet ihr eine Weile nichts mehr von uns hören.
Allen die sich jetzt so richtig für ihre Prüfungen reinhängen wünsche ich natürlich auch noch mal von dieser Seite viel Glück (*Ihr schafft das schon*).

Nichts Neues,

Tuesday, February 14th, 2006

ganz so ist es natürlich nicht, auch wenn die letzte Woche nicht viel gebracht hat, war das Wochenende doch schon erlebenswert. Wie gesagt Montag bis Freitag gab es nichts außer Arbeit und Schufterei (habe Kreuzschmerzen, kommen aber eher vom Joggen, als von der „schweren“ Arbeit).
Am Samstag hat mich Jeffrey morgens abgeholt, und wir sind nach West Lafayette gefahren, wo sich der Campus der Purdue Universität befindet, dass ganze hatte natürlich auch einen Sinn, wir haben uns das Basketball Game zwischen Purdue und Michigan angeschaut. Auch wenn Basketball in zwei Halbzeiten mit jeweils 20Minuten gespielt wird, schaffen es Amerikaner mit Time-Outs, Werbeunterbrechungen und Schnick Schnack ein solches Spiel auf über zwei Stunden zu dehnen. Neben dem Spiel waren natürlich auch die „Tanz“-Einlagen der leicht bekleideten Cheerleader recht interessant…
Nach dem Spiel, welches Purdue durch meine Anwesenheit (zuvor waren, nehme ich an, nur Amerikaner anwesend und Purdue hatte die letzten elf Spiele verloren) gewann, haben wir uns dann noch in eine Bar in Campusnähe begeben, um gemütlichen ein paar Bierchen zu zischen und nen Happen essbares zwischen die Zähne zu schieben.
Am Sonntag hat mich dann wieder Jeffrey abgeholt, um mit mir nach Indianapolis zu fahren und dort die Rennstrecke und das Museum anzuschauen. War echt interessant mal mit nem Bus über die Rennstrecke zu fahren, auch wenn ein Nascar Auto uns vermutlich 25mal Überrundet hätte.
Drei Dinge sind an dieser Stelle noch als außergewöhnlich zu erwähnen, die Formel1 fährt auf dieser Strecke in Umgekehrter Richtung als es die Nascar Series oder die Indy 500 tun, auf der Start/Ziel Geraden ist auf der finish-line ein drei Fuß breiter Streifen mit alten Ziegelsteinen, dem Belag der Strecke aus alten Zeiten, welcher aus unbekannten Gründen an dieser Stelle an die Historie der 97Jahre alten Rennstrecke erinnern soll und zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass dies wohl die einzige „größere“ Rennstrecke Weltweit ist, unter der ein Bach hindurch fließt.
Der Sonntag wurde dann mit einem Besuch im Hooters beendet, hierzu gibt jede Menge oder eben Nichts zu sagen, ich denke diese Eindrücke behalte ich in anbetracht der Situation (Christiane liest mit) für mich, wer dennoch etwas darüber wissen will, kann mich entweder ansprechen, selber in ein Hooters gehen oder warten bis ich eine Art Hooters in Deutschland eröffnen (ich glaube das passiert nicht, aber der Gedanke daran ist cool, also lasst mir die Illusion), damit auch wir unseren Spaß haben.

Woran man erkennt, dass man sich gerade in Madrid befindet

Wednesday, February 8th, 2006

Möchte euch an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung zum ausdrucken liefern, woran ihr erkennt, ob ihr im Vollsuff zufällig in Madrid gelandet seid oder nicht: 

  • die chicas die einen über dem Weg laufen sind im Durchschnitt und in der Spitze hübscher als Deutsche (sry an deutsche Mitleserinnen, aber ich bestreite ja nicht, dass es auch Ausnahmen gibt; btw latinateutonas sind die schönsten ;))
  • insgesamt werden die Leute denen man begegnet besser gekleidet sein. So habe ich hier noch nie jemand im Jogginganzug rumlaufen sehen. Der heißt hier übrigens chándal was doch sehr an Skandal erinnert und das Tragen eins solchen außer bei sportlicher Betätigung wäre wohl auch ein solcher
  • sieht man einen Mann beim Hinterherschauen eine chica (hab ich schon erwähnt, dass die hier verdammt attraktiv sind ;)) in der Gegend rumstolpern oder gegen plötzlich auftauchende Laternen laufen ist es mit ziemlicher Sicherheit ein Ausländer denn die Spanier scheinen da etwas abgestumpft zu sein oder sind einfach cleverere Kucker
  • kommt man gegen 1Uhr in Madrid erkennt man Discos daran, dass kaum jemand drin ist. Gegen 3 oder 4 Uhr ist dann das Gegenteil der Fall
  • auch tagsüber wird man, wenn man es nötig hat, auf dem Madrider Pendant der Stuttgarter Olgastraße fündig
  • Rucksäcke werden auf den Bauch getragen
  • an Bushaltestellen stellen sich die Leute England like ganz brav in der Schlange an. Selbiges gilt auch für Rolltreppe auf denen immer ein Seite zum Laufen freigehalten wird und dies völlig unabhängig davon, ob sich dadurch ein Rückstau bildet
  • man bekommt von chicas (btw die sind übrigens hier ganz nett anzuschauen ;)) Briefe/SMS/Mails an deren Ende die Grußformel besos y abrazos (Küsse und Umarmungen) oder un besito (Küsschen) steht. Dies ist aber völlig normal und kann daher leider nicht als Vorstufe eines Heiratsantrags angesehen werden
  • die cerveza die man kaufen kann ist trinkbar (besonders in netter Gesellschaft ;)) aber eindeutig schlechter als das deutsche Bier.
  • Die Leute gebrauchen joder ungefähr so häufig wie Amis das englische Pendant fuck
  • kommt man man morgens eine Uni kann man dort durchaus schon chicos, aber auch chicas (falls ich es bisher vergessen habe, die sind muy guapa) das ein oder andere Bierchen trinken sehen
  • im McDonalds wird man von Wachmännern beim Essen beobachtet
  • man könnte gefragt werden, ob man aus dem Heimatland von Carlos Marx oder aus Nueva York kommt
  • wird man auf englisch angesprochen erkennt man dies wegen einer meist sehr kreativen Aussprache nicht unbedingt sofort
  • ist man nicht zufällig, sondern bewusst zwecks Verabredung in Madrid kann man sich ruhig Zeit lassen, denn längere Verspätungen sind durchaus üblich (btw gutes Unterscheidungsmerkmal zu Italienern, denn die kommen noch später) Zur Begrüßung werden dann aber bei Mischgeschlechtlichenverabredungen besitos ausgetauscht und da kann man als chico den übrigens ziemlich anziehenden chicas auch nicht wegen ein paar Minuten Verspätung böse sein 

So ich hoff mal das reicht nun jedem um zu erkennen, dass er in Madrid gelandet ist. Ansonsten möchte ich um der pc genüge zu tun noch drauf hinweise, dass diese Eindrücke höchst sujektiver Natur sind und wohl keiner wissenschaftlichen Untersuchung standhalten (außer natürlich in Fall der chicas, weil die sind wie glaub ich schon erwähnt wirklich bezaubernd ;)) Aber naja Vorurteile müssen ja gepflegt werden schließlich wird ich hier auch immer als Bier trinkender und Würstchen essender Deutscher, der mindestens einmal auf dem Oktoberfest gewesen sein muss, angesehen.

Elvis lebt? Nein, aber ich seh aus wie nen Beatle:

Monday, February 6th, 2006

Was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist: Fliegen, man glaubt es kaum, aber ich habe mich dran gewöhnt und vermutlich in diesem Jahr öfter ein Flugzeug „bestiegen“ (im Sinne von einsteigen, und nicht was auch immer ihr gerade denkt), als im gesamten Jahr 2005 ein öffentliches Nahverkehrsmittel der Stuttgarter Straßenbahn AG, dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg und der Deutschen Bahn zusammen. Beim ersten Mal in Nürnberg hatte ich doch ein sehr mulmiges Gefühl, auch beim Flug Frankfurt – New York konnte ich mich nicht wirklich entspannen… Von alle dem nichts mehr zu sehn :)

Die letzte Woche brachte wenig neues (mal davon abgesehen, dass ich endlich neue Schuhe gefunden habe), eine Neuigkeit ist jedoch meine Frisur, ich war am Samstag, nachdem ich morgens zwei Stunden Basketball gespielt habe (überall Muskelkater, vor allem in den „Hinterbacken“, keine Ahnung wie so was geht), beim „Barber“, normal soll das so was wie ein Friseur sein, ich denke aber, es ist eher so ne Art Haar-Metzger, da setzte dich auf den Stuhl, welcher sofort umgedreht wird, so dass du dich nicht mehr im Spiegel sehen kannst. Dann erklärst du ihm, wie deine Frisur zukünftig aussehen soll, worauf er dich fragt: „And on the Top, medium?“ („A jo, geh weider, solangs net blutig machst…“), nein im Ernst, da läuft es dir schon Eiskalt den Rücken runter, man erklärt es ihm also erneut, was er wo wie schneiden soll, er nickt wohl wollend. Nach 15min (gefühlten fünf Stunden) dreht er dann den Stuhl, du siehst dich im Spiegel, hmm, was geht mir da durch den Kopf?? „Der Typ vor mir wollte gar keine Beatles Frisur? Der Metzger kann nur einen Schnitt!? Kotletten sind unterschiedlich lang… Schnell nach Hause, bevor mich jemand sieht und mit Nagelschere und Rasierer retten was zu retten ist!“ (Was man noch wissen sollte, man bekommt KEIN Geld dafür, dass man sich zum Beatle schnitzen lässt, man muss für die Aktion 10US$ berappen).

Was zum Superbowl noch gesagt werden sollte, dass Speil war nicht sehr toll, dafür war die Werbung dazwischen sehr kreativ. Wer es noch nicht weiss, aufgrund des “Nippel” Skandals vor zwei Jahren wurde die Halbzeit Show des Superbowls dieses Jahr mit 5sekündiger Verspätung ausgestrahlt. (Also ich fands gut, ich hatte echt Angst, ich bekomm Rolling-Stones Nippel zu sehen, dass brauch ich echt nicht.)

Ein Monat…

Friday, February 3rd, 2006

dauert es noch, bis ich wieder europäischen und deutschen Boden betreten werde und gleichzeitig bin ich jetzt einen Monat hier.
Ich kann nicht sagen, dass ich aktuell Heimweh oder ähnliches habe, aber der Gedanke endlich wieder nach Hause zu kommen gefällt mir doch sehr.
Gestern ist mir nämlich mal wieder aufgefallen, wie am Sack die Amis doch sind, ich wollte ne Runde Schwimmen und im Whirlpool relaxen und dann haben doch tatsächlich so Affen in der Pool-Area geraucht, dass ist echt sehr eklig!
Heute werde ich mich noch zum Barber begeben und mir meine Mähne stutzen lassen, mal sehen was so ein amerikanischer Haarschnitt aus mir macht, hoffentlich keinen GI.
Für alle die gestern nicht dran gedacht haben, hier noch mal die Info: der Gili hatte gestern Geburtstag („Herzlichen Glückwunsch noch mal von meiner Seite“), des Weiteren sollte man am Sonntag (05.02.) an Theos Geburtstag und am 02.03. (ich hoffe das Stimmt) an Lars seinen Geburtstag denken. (26.02. auch noch Matthias Croner, kennt aber wohl nur die Minderheit.)

Zuhause??

Wednesday, February 1st, 2006

Na ja fast, am Samstag bin ich also wieder von meinem Mexiko/Texas Trip heimgekommen. Das Ganze war schon ziemlich anstrengend muss ich mal so sagen, immer wieder die Uhr ne Stunde vor und zurück drehen schlägt einem mit der Zeit auf den Magen oder das Gemüht (ja David auch wenige Stunden).

Was an meinem Mexiko Trip aber wohl das schlimmste war, ich musste in McAllen drei Nächte in einem Raucherzimmer verbringen, weil man vergessen hatte mir ein Zimmer zu buchen und bei meiner Ankunft dann alle Nichtraucherzimmer belegt waren (das kann sich keiner Vorstellen, wie so ein Zimmer stinken kann).

Auch gewöhnungsbedürftig ist die Mentalität der Mexikaner, ein Mexikaner wird immer sagen „ja ich kann das“, auch wenn du ihn fragst ob er übers Wasser gehen kann (Jesus konnte es ja auch…) und er wird dir immer sagen „ja ich mach es sofort“. Die Antwort lässt dann jedoch auf sich warten, dies liegt meist daran, dass eben alles neue oben auf den Stapel kommt, und dein Anliegen dann ganz schnell nach unten wandert (es sei angemerkt, dass dies auch auf Mexikanerinnen zutrifft).

Absolut stark waren wie bereits erwähnt die Steaks in Texas und die Frauen in Mexiko (kanzLoR, ich weiß nicht wie viel Ähnlichkeit deine Holde mit der hat, die du uns auf den Bildern gezeigt hast, aber die mexikanischen sind um Welten besser „entwickelt“; wer es nicht weiß, wir sind dem kanzLoR gestern ganz schön auf den Leim gegangen).

Abschließend sei noch zu sagen, dass El Paso mit Abstand die coolste Stadt ist, die ich bis jetzt hier gesehen habe, sie liegt zwischen Bergen, es ist immer warm aber nicht schwül und mehr kann ich nicht beschreiben, man muss es einfach gesehen haben.

Den Sonntag hab ich dann zum gemütlichen relaxen verwendet, um mich Vorgestern wieder mit vollem Elan in die Arbeit zu stürzen. Diese Woche scheint allerdings nicht meine zu sein, ich komme morgens nicht aus dem Bett, und bin abends nicht müde genug zum einschlafen (auch bekannt als Teufelskreis).

Probleme mit dem Limit meiner Kreditkarte bin ich ja mittlerweile gewohnt, ich werde mal nachfragen ob es ein „frequent Caller“ Programm bei den Hotlines gibt, jedenfalls lebe ich gerade nur mit gutem Willen des Personals im Hotel, und Avis wird morgen auch wieder anklingeln…

Erfreuliches gibt es aber auch zu berichten, der David und ich haben ein bezahlbares Hotel in Miami Beach gefunden (für die ersten sechs Nächte), vielleicht ist diese Stadt noch cooler als El Paso?

Wir kommen langsam in den Bereich, in dem ich anfangen kann die Tage bis zu meiner Rückkehr runter zu zählen, damit fang ich aber heute noch nicht an.