Archive for January, 2006

Während ich schreibe….

Sunday, January 29th, 2006

lade ich gerade auch mal wieder ein paar Bilder hoch. Sind zwar diesesmal nicht so viele und die meisten auch nicht besonders gut geworden, aber naja immer noch besser als nichts und vor allem ersparen mir die Bilder Schreibarbeit. Von daher nur ganz kurzer Bericht von gestern:
War auf ner Party in Chueca (angeblich größtes Schwulenvirtel Europas; das es dennoch keine Schwulenparty war sieht man dann wiederum an den Bildern). Die Parrty war au ganz ok,aber leider waren nicht gerade viele Leute eingeladen,so dass es zu einfach war immer problemlos an den Alk zu kommen (mein Kopf…). Dafür hat man dann aber viele alte Bekannte mal wieder getroffen, was ja auch nicht schlecht ist. Problematisch war auch etwas, dass die Nachbarn wohl etwas gegen Fiestas haben und daher irgendwann das Gerücht herumging, dass Polizei anrücken wird. Sind daher realtiv frühzeitig gegangen und haben dann eben den Abend (naja war eher schon morgens) noch in ner Disco ausklingen lassen.
Beim Stichwort Disco gehört zwar nicht hierher aber falls mal jemand zufällig in Madrid vorbeikommt, würde ich El Sol (http://www.elsolmad.com) empfehlen.
So und nun werd ich mal versuchen mir mit meinem in weisser Vorraussicht gekauften probiotischen Drink neue Energie zum Lernen zuzuführen

snailz und die Schnecken:

Thursday, January 26th, 2006

Dann meld ich mich auch mal wieder, morgen werde ich wieder ein Flugzeug besteigen, und McAllen verlassen. Es hat mir hier wirklich gut gefallen, ich bezweifle, dass ich in naher Zukunft noch einmal in den Genuß von Steak kommen werde, wie ich sie hier bekommen habe!
Das schlimmste hier ist wohl das ständige Überqueren der Grenze gewesen, es hat heute eine Stunde bedarft, bis wir drüber waren. Um euch zu veranschaulichen, wie dass hier aussieht, werde ich ein paar Bilder hochladen, und zusätzlich verbal:Der Rio Grande bidet hier die Grenze, man verlässt Mexico also, und befindet sich dann auf Brücken im Niemandsland, diese Brücken sind oft mehrere Hundert Meter lang, 3-4 Spurig und fast immer voll. Was mich jedoch stark beeindruckt hat war die Freundlichkeit der Grenzbeamten, der erte am Montag hat uns nicht weiter beachtet, meinen Pass gecheckt und uns weiter gewunken. Der Gestern (typischer Amerikaner, ca. 220Pfund) hat uns gefragt wo wir noch Schulungen abhalten und uns dann die besten Resteraunts in ElPaso genannt (dass er die alle kennt bezweifle ich nicht), interessiert hat ihn dann aber noch, warum man in Deutschland 21 sein muss um ins Casino zu dürfen, wir aber in Automaten an 16jährige Bier verkaufen. Ich konnte es ihm leider nicht beantworten. Der Customizer von heute hat sich dann überraschend mit mir auf deutsch unterhalten, meine Frage, ob seine Eltern aus Deutschland sind verneinte er und erklärte mir er hat deutsch am Computer gelernt. Wenn das stimmt, dann hat er nen verdammt gutes Programm erwischt, sein deutsch war ziehmlich gut.
(Christiane, dies ist nicht für deine Augen bestimmt ;) )Was ich euch aber unbedingt noch erzählen muss, es ist der absolulte Wahnsinn, was für Schnecken in unseren mexikanischen Fabriken rumlaufen. Madlene (sieht verdammt gut aus [nicht so gut wie du, Christiane]) hat mir eine Tour durch Delnosa Plant 5&6 gegeben, ich dachte sie wär so alt wie ich, oder maximal 25, nach ein wenig smalltalk erzählte sie mir, dass sie schon 9 Jahre für delphi arbeitet, verwundert fragte ich dann (allen Regeln, man fragt eine Frau nicht wie alt sie ist) wie alt sie denn sei, (haltet euch fest) die Frau ist 31. *sprachlos*
Es ärgert mich jetzt noch mehr, dass ich da drin keine Fotos machen darf, aber von der hätte ich euch gern mal nen Bild gezeigt, und ich wette der kanzLoR wäre sofort von Madrid nach Mexico ausgewandert, aber kanzLoR denk dran, sie ist 31. :)

Schon mal ein Pferd vor der Apotheke kotzen sehen?

Monday, January 23rd, 2006

Jetzt werden sich dann bald die Biologen unter uns zu Wort melden und uns allen mitteilen, dass Pferde nicht kotzen können! Für die nicht-Biologen, es stimmt, Pferde können nicht kotzen.

Nun aber zum Thema: Wer mich heute gesehen hätte, hätte mich am DFW (Dallas/Fort Worth international Airport) kotzen sehen können. Auch dies sei nicht wörtlich zu nehmen!
Also um 6.45 heute morgen aufgestanden, Leanne um 8.00 bei ihr daheim abgeholt, wer denkt, dass bei mir in dieser Stunde Nichts schief laufen KANN, der liegt falsch, ich musste mich im Hotel rumärgern, damit man meine private Adresse von der Rechnung durch die Delphi Adresse ersetzt! Na ja, einchecken in Indianapolis war dann kein Problem, das Problem hatten hier die Leute, die nach Chicago wollten, planmäßiger Take Off um 11.04 (unterwegs Uhr um eine weiter Stunde zurück gedreht, jetzt also 7h zu Deutschland), 12.30 in Dallas gelandet.
Anschlußflug von 14.20 auf 15.12 verschoben (macht ja nichts), dann gibt es um 14.55 eine Durchsage, unser Flugzeug steht noch in St. Antonio (oder weiß der Geier wo) und kann wegen zuviel Schnee nicht starten (jetzt hab ich also das gleiche Problem, wie die Chicago’er), Flug wird also weiter auf 16.10 verschoben.
15.30 erfreuliche Nachricht, Flugzeug in der Luft, weniger erfreulich geplanter Take Off 16.50, es wurde schließlich 17.00, macht ja aber Nichts, mit mir kann man es ja machen. Um 18.50 dann endlich in McAllen, aber noch nicht am Ziel, es fehlt noch eine Stunde Autofahren, damit ich vollends auf mein Pensum komme. Jetzt bin ich aber im Hotel und zufrieden, will nur noch kurz Mails checken, schalt also den Lappi ein und will derzeit meine Zahnbürste und mein Schlafanzug auspacken. NEIN! NEIN! NEIN!
Ich mach meinen Koffer auf, Nichts an seinem Platz und mehr drin als ich rein hab! (Dreist!)
Ich habe aber den richtigen Koffer wie ich nach einem Blick auf meinen Namensanhänger bermerke, es ist nur so, dass die lieben Leute der Flugsicherheit (TSA) mich für Gefährlich halten und mein Gepäck durchsucht habe (toll Jungs). Wie dem auch sei, gewonnen habe letztendlich ich, mir fällt nämlich auf, ich habe mein Feuerzeug unbemerkt in meiner Hosentasche mitgeführt (sehr illegal).

Das einzig erfreuliche heute ist, dass ich am Flughafen die Möglichkeit hatte die Play-Offs an zu schauen (natürlich nicht ein Spiel vollständig).

Wie dem auch sei, ich hau mich jetzt weg, morgen gehts um 6.30 los und ich muss Fit sein…

Sonne, Strand, Meer und Alter ich komme:

Saturday, January 21st, 2006

Seit gestern ist es also offiziell, ich werde am Sonntag nach Texas fliegen um dort mit Leanne ein paar Schulungen zum DPRTS ab zu halten. Es wird mit Sicherheit anstrengend, mehrere Fabriken in einer Woche, die meisten an der texanischen Grenze, sowohl in Mexiko als auch in Texas, alles in der Nähe von Brownsville. Eine jedoch liegt Mexiko in der Nähe von El Paso, dass heißt wir werden am Donnerstag nach El Paso fliegen und da es am Freitag mit Sicherheit später wird (man hat mir gesagt, dass der Grenzübergang dort Freitags wohl unberechenbar voll sein wird) ist unser Rückflug für Samstag gebucht. Ich werde also zwei Wochenenden verlieren, na ja dafür soll es da unten schön warm sein (ich muss mir unbedingt Shorts kaufen). Ihr seht, arbeiten ist hier der absolute Stress und mit bestimmt kein Vergnügen (ich opfere sogar meine Freizeit).

Nach dem ich letzte Woche Dienstag mein erstes graues Haar gefunden habe, sind heute noch mal zwei Neue dazu gekommen. Entweder schafft mich der Job hier doch mehr als ich dachte, ich vermisse Euch alle so sehr, dass in mir der Stress ausbricht oder ich werde schlicht und ergreifend alt!?

Gestern habe ich mir dann unter anderem auch noch die Fabrik angeschaut, in der die H1, die H2 und die militärischen HMMWV zusammengebaut werden. Echt krass, wenn man die Scharniere der Türen anschaut, eine gepanzerte, mit Titan verstärkte Tür, die ca. 500 Pfund pro Stück wiegt. Selber fahren durfte ich dann leider doch keinen, aber immerhin durfte ich mitfahren (ist ja auch schon etwas).

Das Essen hier macht einen echt Wahnsinnig, deshalb habe ich wieder angefangen zu joggen (Nur in einem gesunden Körper kann auch ein gesunder Geist überleben. [Zitat von Kung-Fu oder Mao Tse-tung oder so]), jedenfalls habe ich diese Woche mehrmals die Delphi Fabrik „umjoggt“, ist ganz schön groß sag ich euch. Anmerkung/Frage: Vielleicht hilft joggen nicht nur den Bauch konstant zu halten, sondern auch das Alter?

Zu guter Letzt sei noch gesagt, der David und ich haben heute unseren Urlaub gefixt, wir treffen uns am 19.02. in Miami (Ich freu mich jetzt schon. [Zitat von David]), danach wird ich dann aber auch erstmal genug von Amerika haben, und mich zurück in europäische Gefilde begeben. Also, bleibt sauber, ich hoffe ich kann euch auch aus Texas auf dem Laufenden halten.

Ein aller Letztes noch: Der Gili wollte eigentlich diese Woche noch einen Post schreiben, ich war mir ja fast Sicher, dass er es nicht tun wird, aber er hat ja noch einen Tag (lt. israelischem Kalender). ;)

I´m still alive

Tuesday, January 17th, 2006

So damit dieser blog nicht ganz zum snailz-Privatblog verkommt und damit sich niemand sorgt, ob ich mich nach den diveresen Alkoholexzesse in Good old Stuggitown hier in Madrid wieder einleben konnte, auch von mir mal wieder ein kurzer Lagebericht.

Also das hier einleben war kein Problem, da gleich am Tag meiner Rückkehr wieder der Alkohol in Strömen floss. Der ehemalige Bewohner meines Zimmers - der einzige sympathsiche Franzose den ich kenne, was aber auch daran leigen könnte dass er sieen Umgebung nicht mit seienr Muttersprache belätstigte - war auf Besuch und hatte ein paar Bierflaschen im Gepäck. Da im Haushalt auch noch Wein , den ichselbst natürlich nicht anrührte, Banenlikör und Rum, vorhanden war, artete das ganze letztlich etwas aus. Aber nun gut so fühlte ich mich wenigstens wie daheim ;).

Am ächsten Tag wurde dann eine Ruhepause eingelegt bevor es am Samstag zum Gegenbesuch beim Franzosen kam. Dort wurde dann nicht ganz so viel Alk konsumiert, so dass ich zumindest Ansatzweise in der Lage war, Fragen bezüglich Deutschland und Europa und zu Hitler zu beantworten. Nach diesem Vortrag redete der Mitbewohner des Franzosen mich dann nur noch ehrfurchtsvoll mit “führer” an, aber naja zu diesme Zeitpunkt war ich dann doch zu müde ihm zu erklären, dass kanzLoR als anrede völlig reichen würde ;).

Danach wars es das dann aber auch erstmal leider mit Party, da ich ja als fleißiger Student wieder in die Uni muss(te).  Das letzet Wochenende war dann, wenn man vom nuerlichen Beweis meiens künstlerischen Genies beim Soma-Spie absieht, recht unspektakulär.

Zum Schluß dann nur noch ein Filmtipp: weiß zwar mal wieder nicht ob der Film schon in de läuft oder schon lang lief (einige filme kommen in Spanien anscheinend früher (matchpoint), andere später(l.a. crash), aber dennoch der tipp:
layer cake u.a. mit den neuen bond daniel craig und anderen britischen Stars. Matthew Vaughn hat den Film produziert und zum ersten mal auch Regie geführt. Von eben diesem Mann wurden auch Snatch und Bube, Dame,König Gras produziert und in diese Richtung geht dann auch der Film. Letztlich reicht er an die beiden Filme zwar nicht ganz ran, aber es lohnt dennoch auf jeden Fall ihn anzuschauen (zumindest wenn man auf so Art von Filmen steht)

Ein Musiktipp gibts au noch kurz und zwar Art Brut - Bang Bang Rock’n'Roll. Ist wirklcih eines der besten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe

Don’t catch nuts, that sucks:

Tuesday, January 17th, 2006

(wer Nichts für Football übrig hat, sollte gleich zum zweiten Abschnitt scrollen!)
Das war vielleicht ein Scheiß, ich schaue mein erstes Colts Spiel an und die Jungs versagen auf der kompletten Linie. Das Spiel hatte beschissen angefangen, wurde dann aber zunehmend spannender, nachdem die Colts 21 zu 3 in Rückstand waren wachte ihre Defense endlich auf, auch die Offense brachte endlich Spielzüge zustande.
Vier Minuten vor Schluss stand es dann 18:21, was zu diesem Zeitpunkt eigentlich keiner mehr erwartet hatte, dann verloren die Colts allerdings den Ball, zwei Minuten vor Spielende und zwei Yards vor ihrer Endzone, was die meisten veranlasste die Rechnung zu bestellen. Doch wieder aller Erwartungen schafften die Steelers es nicht, einen Touchdown zu erzielen, sondern verloren zu ihrem Unglück den Ball durch einen Thumble. Die Colts waren also zurück im Spiel, ein Field-Goal und sie würden in die Verlängerung kommen…
Doch der Kicker versagte auf der kompletten Linie, man erklärte mir, dass es das erste Mal war, dass er ein Field-Goal vergab (und all das wenn ich zu schau, oh man).
Es war jedenfalls ein sehr geiles Spiel, auch das Pub (Bilder wieder in der gallery) ist sehenswert, so ein Pub in Deutschland zum Fußball schaun, sechs Beamer im Raum, an jeder Wand also mindestens eine große Leinwand, und unzählige TVs.
Da heute ein Feiertag war, bin ich erstmal richtig schön shoppen gegangen (meine Kreditkarten funktionieren ja wieder), hab nen Jäckchen und nen Pullover gekaut (und wer hätte es geglaubt, im Anschluss noch im Supermarkt nen 6pack Bud).
Morgen geht dann der Arbeitsstress wieder los, es könnte hier ruhig mehr Feiertage geben, aber was solls, ich beschwer mich nicht, ich muss immerhin nicht auf Klausuren lernen… :)

So und jetzt glaub ich es nicht!

Sunday, January 15th, 2006

Gestern hab ich „Ocean’s Twelve“ und „Spiderman 2“ angeschaut (dazu mein gutes Budweiser leer getrunken, spürt man sowieso nicht).
Ich musste also heute für Nachschub sorgen, deswegen bin ich in Supermarkt gefahren, hab mich an der Kasse schön mit meinem 6pack angestellt und alle Leute haben mich irgendwie komisch angeschaut.
Ich halt dem Typen an der Kasse schon freiwillig meinen Personalausweis hin, er schaut ihn aber gar nicht an, sondern nimmt nur MEINEN 6pack und stellt ihn weg. Dann dreht er sich um, schaut mich an und sagt: „We are not allowed to sell alcoholic beverages on Sunday in Indiana!“
Mal sehen ob ich gleich im Pub ein Bier bekomm!?

Ihr werdet es nicht glauben:

Sunday, January 15th, 2006

Nachdem mich G. Sumpter am Dienstag zum Bowlen mitgenommen hatte, hat mich sein Sohn (Jeremy) gefragt, ob ich nicht am Donnerstag etwas mit ihm und seinen Freunden unternehmen will. Ich hatte zwar nicht richtig Verstanden, was wir machen werden (habe natürlich auch nicht nachgefragt) aber logischer Weise zugesagt.
Und dann kam es „knüppel Dicke“ (Zitat Moritz), man holte mich wie verabredet um 6.45pm ab, und ich erfuhr beim Nachfragen: Wir gehen in die Kirche! (Hoppla, was wird das wohl für ein Abend, und was ist es für eine Kirche)
Es war dann aber doch nicht so richtig Kirche, sondern eher so ein Zusammentreffen der Jugend (wer das Level kennt kann es damit vergleichen), wir haben erstmal Gesungen (gehört halt dazu, und wer lacht kriegt was auf die Mütze!) und dann kam etwas womit ich nicht wirklich gerechnet hatte:
Es wird sich wohl auch bei uns so ziemlich jeder an Katrina erinnern, und einige dieser Leute hier sind zu Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in verwüstete Gebiete gefahren, und haben an diesem Abend ihre Eindrücke geschildert und die Dia-Show dokumentiert (die Bilder kann man nicht mit dem vergleichen, was man bei uns in den Medien gesehen hat).
Im Anschluss sind wir dann noch ins Applebee’s gefahren, wo ich noch weitere neue Gesichter kennen gelernt habe.
Am Freitag hab ich dann in meinem Postfach gleich die nächste Einladung mit jemandem in die Kirche zu gehen gefunden (abgesagt), die Leute hier scheinen sehr religiös zu sein…
Freitag Abend war dann Disco-Bowlen angesagt, war richtig lustig, man hat begonnen, mir beizubringen wie man die Kugel mit Spin wirft (ich mach mich aktuell noch nicht sehr gut). Beendet habe ich den Abend dann in den frühen Morgenstunden im Starbucks bei einer Diskussion über das deutsche Politik-System (typisch amerikanische, pauschalisierte Frage: „Was denken die Deutschen über die Amerikaner?“).
Heute war es dann natürlich verdammt schwer ausm Bett zu kommen, aber ich war schließlich um 10.00am verabredet. Also kalte Dusche, in der Lobby nen Kaffee (oder eben das Zeug auf dem Kaffee steht) reingekippt, und ab.
Um kurz vor 11.00am waren wir (Kayla, Werkstudentin bei delphi und ich) im „Childrens Museum“ in Indianapolis. Hierzu gibt’s viel oder eben nichts zu sagen, schaut euch am besten die Bilder in der Gallery an, die sollten meist selbsterklärend sein.

Ungeheuerlich:

Thursday, January 12th, 2006

Da erzählt mir doch Tatsächlich nen Amerikaner nen Witz (also er hat mir einen Tip gegeben, was ich mal machen soll) und wir lachen zusammen drüber (das kann aber vermutlich nur der Nachempfinden, der schon mal in die ungünstige Situation geraten ist, dass er nur Budweiser oder Miller in der Bierauswahl hatte)
Also:
Man stelle sich vor, ich gehe mit Amerikaner was trinken (abends)
Die Amerikaner bestellen alle ein Bud oder ein Miller, ich als letzter eine Cola.
Ami: „Aren’t you a German?“
Sven: „Sure, I am!“
Ami: „So, why are you drinking a Coke, don’t Germans love Beer?“
Sven: “Oh, all others are having softdrinks, that’s why I wouldn’t be the only one drinking hard stuff.”

Gestern hab ich dann beim bowlen ein Bud aus einer Aluminium-Flasche getrunken (als einzigster), sehr ungewohnt das .

Dann meld ich mich auch mal wieder…

Tuesday, January 10th, 2006

Jetzt bin ich also schon über eine Woche hier und fleißig am arbeiten. Viel habe ich also nicht zu erzählen, denn das meiste würde euch vermutlich langweilen, ich find es jedoch ziemlich cool, mein englisch wird auch zunehmend besser, ich hoffe es geht in diesem Tempo weiter (dann versteh ich zukünftig „friends“ nicht nur, sondern kenns auswendig :D)
Am Samstag hatte ich dann ja endlich meine Bilder in die Gallery geladen, aber ich will jetzt hier ja nicht zu sehr drauf rum reiten, danke Neefi, dein Backup hat den Gili gerettet 
Ich wird mich spätestens morgen dran machen und meine Bilder wieder vervollständigen.

Was gibt es hier also alles neues?
Da wäre etwas was ich schon die ganze Zeit mal erwähnen wollte: Amis nehmen alles sehr genau, wenn die ein „water closet“ bauen, dann auch ein richtiges, in meinem hier sind best immer ca. 6liter drin, da muss man echt aufpassen, dass „er“ nicht nass wird.
Na ja, gestern ist dann mal die Spülung verreckt. Was macht der Sven da? Natürlich als kommender Ingenieur repariert er es selber, wer jetzt auf etwas wartet, tut mir leid, ich hab’s problemlos gemanagt.
Nachdem ich die letzte Woche dann von Dienstag bis Freitag gearbeitet hatte, wollte ich am Samstag erstmal schön ausgeschlafen (hat nicht funktioniert), bin dann nach Clay Terrace (Bilder in der Gallery) gefahren und wollte eigentlich ein bisschen shoppen, unterwegs beim tanken allerdings festgestellt, dass mittlerweile auch meine Private-Kreditkarte unbrauchbar ist, hab mir also nichts gekauft sondern mein Cash sicherheitshalber gehalten.
Am Sonntag hab ich dann erfahren, dass die Gallery im Arsch ist (ich will echt nicht drauf rum reiten) und somit einen Bilder-upload-stop eingelegt, nachmittags einem Bowling-match beigewohnt, und abends meinen ersten Burger gegessen.
Bier besitze ich seit Donnerstag (na ja, sagen wir mal ich habe mir ich hab mir so Zeug gekauft was man hier als Bier bezeichnet).
Was mich solangsam aufregt ist die Tatsache, dass man hier immer von Plastik Geschirr ist, soll heißen morgens kommt mein O-Saft in nen Plastikbecher, mein Tee in nen Styropor-Becher, mein Toast auf nen Styropor-Teller, und mein Messer ist aus Plastik.
Nach dem Frühstück nimmt man dann einfach das komplette Tablett und kippt es in einen Mülleimer, nur das Tablett (hartes-Plastik) wird abgewoscht und wieder verwendet.

So das war’s dann erstmal wieder, wollt euch nur auf’m laufenden halten.