Toronto & Niagara Falls
Saturday, December 1st, 2007Hey guys!
Komme endlich dazu malwieder kleinen Bericht über das vergangene, lange Thanksgiving-Wochenende zu schreiben. Los gings an Thanksgiving selber, also letzten Donnerstag. Das Ziel war Toronto mit einem Zwischenstopp auf dem Weg bei den Niagara Falls. Da wir diese noch bei Tageslicht sehen wollten war die Abfahrt auf 6 Uhr morgens geplant, was auch ganz gut geklappt hat. Als Transportmittel diente ein ganz angenehmer (für ein Amischlitten) Pontiac Grand Prix mit immerhin ordentlich Saft unter der Haube. Insassen waren neben mir wieder die üblichen Verdächtigen, Ralf, Ivan und Mate. Somit gings also los, aus New Jersey raus über den Delaware River nach Pennsylvania und weiter nach New York. Alles in allem gings sehr gut, die einzige Schwierigkeit auf unserem kleinen Road Trip war das Gewechsel zwischen den Intersates nach Norden und Westen in regelmäßigen Abständen. Glücklicherweise haben wir dann unterwegs trotz Thanksgiving (einer der wenigen Tage im Jahr, wo wirklich alles zu macht) dann noch ein ordentliches Frühstück gefunden. Nach ca 7h Fahrzeit kamen wir dann auf der amerikanischen Seite der Niagara Falls an. Das Wetter war leider ziemlich trübe und eiskalt. Wir hatten einen ungewöhnlich früher Wintereinbruch, so dass bereits Schnee lag. Trotzdem haben wir uns aus dem warem Auto herausgewagt und die American Falls begutachtet, die trotz allem noch sehr eindrucksvoll waren. Desweiteren konnte man bereits einen Blick auf die Horseshoe Falls auf der canadischen Seite werfen, was durchaus Vorfreude entstehen ließ. Wegen des schlechten Wetters hatten wir uns nämlichen entschloßen die canadische Seite erst auf dem Rückweg zu besuchen. Deshalb gings also weiter nach Toronto, wo dann auch selbst mitten in der Stadt ca 10cm Schnee lagen. Abends gings dann nur noch was Essen und auf ein Bierchen in einen Pub. Am nächsten Tag war das Wetter dann ziemlich gut, allerdings echte -8°C und gefühlte (laut Wetterbericht) -15°C. In weiser Vorraussicht hatte ich vorher lange Unterhosen gekauft, welche sind als goldwert erwiesen (Das Gespött der anderen verstummte ziemlich schnell). In den nächsten Tagen haben wir also gesehen: Casa Loma (ein Schloß nach europäischen Stil eines canadischen Unternehmers), das Royal Ontario Museum (waren leider für interessante Ausstellungen etwas zu früh, so dass ich für meinen Teil hauptsächlich die moderen Architektur und ein kleines Konzert in der Eingangshalle bestaunte, Toronto Island (eine Insel im Lake Ontario direkt vor Toronto, von der man einen sehr schönen Blick auf die Skyline hat und mit einer kleinen Fähre überfahren muss), CN Tower (das seit September diesen Jahres nur noch zweitgrößte freistehende Gebäude der Welt mit einem bombastischen Blick über Toronto und Umgebung), Hockey Hall of Fame (naja, ausgestellte Dinge zum Thema Eishockey mit einer riesigen Schlange im Giftshop). Ansonsten natürlich noch einfach die Stadt angeschaut, die durchaus viel britisches Flair hat und bis auf Downtown fast europäisch wirkt. Sehr sympatisch, wobei die Canadier auch sehr freundliche Menschen sind (vom einem Subway-Ticket-Verkäufer mal abgesehen). Kulinarisch haben wir die vielfältigen Küche der Einwanderer genossen. Am Sonntag war dann zum Glück wirklich gutes Wetter, so dass wir uns relativ früh wieder auf den Rückweg zu den Niagara Falls machten und mit einem wirklich sehr schönen Ausblick belohnt wurden. Wir blieben dort noch bis zum Abend um auch die beleuchtetet Falls noch mitzunehmen, wobei wir dann doch aufgrund der wieder eiskalten Temperaturen und fortgeschrittener Uhrzeit wieder die Heimfahrt antraten. Nach teilweise wirklich einsamer Fahrt und fleißig durchwechselnden Fahrer kamen wir dann ca um 3 Uhr morgens wieder in Princeton an. Alles in allem sehr gelungener Ausflug und ein sehr angenehmes Bild von Toronto! Das wars dann wohl vorerst wieder.
Enjoy the pics!