Archive for the ‘Casa KanzLoR’ Category

Gutes Bier ade

Monday, August 21st, 2006

Habe unlängst festgestellt, dass dieser Blog zwar gutes Bier ade heißt sich aber kein einziger Beitrag über das Thema geht nun bin ich aber auch kein so großer Säufer, dass ich einen längeren Beitrag zum Thema Bier schreiben könnte. Daher wird es im Folgenden eher nur den Namen nach um Bier gehen in Wirklichkeit aber doch um was anderes. Ist denk ich auch ganz gut als letztes Posting von mir hier, da es so eine Art Rück- und Ausblick darstellt.

(Nachträglich eingefügt:

Da der Text etwas arg lang geworden ist und kaum noch ejmand sich die Zeit nimmt hochwertvolle literarische Texte zu lesen vorab für die faulen ein kurzer Abstract mit den wichtigsten Lehren des folgenden Textes:

- alkoholfreies Bier ist nicht super, aber je nach Situation/Umständen manchmal besser als alkoholhaltiges

- alkoholhaltiges Bier wirkt berauschend, kann aber dummerweise auch einen mehr oder weniger schweren Kater verursachen

- wer kreuz und quer trinkt darf sich über einen Lieferstopp nebst Kater nicht beschweren (nicht im Text enthalten fiel mir aber gerade noch ein)

-  es gibt auch gutes ausländisches Bier, aber etwaige Lieferprobleme wegen der Entfernung oder Verkaufsverbote an Ausländer sollten nicht unterschätzt werden. Daher ist der Spruch gutes Bier ist Bier von hier gar nicht so dumm

-  versuch nie die Erinnerung an den guten Geschmack eines Bieres durch das trinken eines anderen zu vergessen, klappt nämlich net.

- nie wieder Bier sagt sich leicht, aber letztlich kommt man wahrscheinlich dann doch immer schwer ohne aus, aber eine Weile ohne alkoholhaltiges Bier ist denk ich  trotzdem manchmal ganz gut)

Also fang ich am besten einfach von vorne an. Angekommen in Madrid lernte ich viele ausländische Biere „kennen“ vor allem natürlich viele spanische, aber auch finnische, französische, amerikanische, italienische, schweizerischer und natürlich auch deutsche. Die meisten lernte ich allerdings nur vom Etikett her kennen und nur von wenigen zumindest die alkoholfreie Variante (hilft einigermaßen gegen Durst, aber wenn man ehrlich ist wirklich befriedigend ist das nur auf die Dauer nicht) und zunächst von keinem die alkoholhaltige, berauschende Variante. In dem ein oder anderen Fall war dies schade, aber in vielen Fällen vielleicht auch besser so. Aber wie dem auch sei irgendwann lernte ich dann die seltene Mischung eines deutsch-spanischen Bieres kennen. Wie ich mit der Zeit erfahren sollte ist das besondere an diesem einzigartigen Bier, dass es dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, aber zusätzlich auch noch das spanisch spritzige hat. Ursprünglich wurde dieses Bier in Deutschland, Hannover, erzeugt und siedelte dann aber auf Grund des Willens der Seniorbesitzer nach Spanien, Madrid, um. Aber das tut an dieser Stelle eigentlich noch nicht viel zur Sache. Nach dem Kennen lernen im November gab es jedenfalls erstmal einige Monate die alkoholfreie Variante, die eigentlich außergewöhnlich gut schmeckte, aber mit der Zeit auch immer neugieriger auf die berauschende alkoholhaltige Variante machte. Dummerweise zögerte sich das Trinken der zweiten Variante aber auch dadurch hinaus, dass mir klar war, dass ich dieses Bier nicht einfach so mit nach Deutschland exportieren würde können und daher nur bis zum Ende des Auslandsjahres es regelmäßig trinken könnte und danach eben nur immer dann wenn ich eine Besuch in Madrid machen würde. Naja irgendwann war mir dieses Problem relativ egal und ich wollte unbedingt auch die alkoholhaltige Variante mal trinken. Also stellte ich bei der mittlerweile selbstverwalteten Brauerei, die Senioreigentümer hatten in diesem Punkt dachte ich nichts zu sagen, den Antrag auf Umstieg auf alkoholhaltig. Nach einer Phase des Überlegens seitens der Brauerei, ob dies gut gehen würde – die Brauerei hatte schon weniger gute Erfahrungen mit ausländischen Abnehmern gehabt und wusste auch, dass die Senioreigentümer wohl nicht davon begeistert sein würden -  und mit Hinweisen an meine Adresse, dass dies langfristig nicht so einfach sein wird – ich nahm diese Hinweise leider wohl nicht ernst genug – wurde mein Antrag dann auch angenommen. Die nächste Zeit nach der Annahme des Antrags war dann eine Phase des Dauerrausches und wirklich sehr befriedigend. Ein richtigen Kater gabs auch nie und nur hin und wieder kleinere Probleme, da zum Leidwesen der Brauerei und mir leider nicht rund um die Uhr geliefert werden konnte. Auch sorgten Gedanken und kurze Gespräche über die Zukunft immer mal wieder für kurze Magenverstimmungen. Aber der Rauschzustand machte das locker gut. Tjo leider kam es dann aber plötzlich ohne Vorwarnung zu einem völligen Lieferstopp der leider bis heute andauert. Weil es von der Brauerei auch keine Erklärung gab und noch immer keine gibt, kann ich auch nur spekulieren warum es dazu kam. Möglich wäre, dass die Senioreigentümer ihr Veto einlegten, aber auch ganz profan, dass die Brauerei selbst in mir keinen guten Abnehmer mehr sah, sei es weil ich bald eh als dauerhafter Abnehmer wegfallen würde oder weil ich das Bier zum Beispiel zu schnell trank oder zu sehr ein Monopol auf es wollte. Vielleicht hatte die Brauerei aber auch noch profaner einfach einen besseren/geeigneteren spanischen Abnehmer gefunden. Wenigstens die kurzzeitig gehegte Befürchtung, die Brauerei könnte gar nicht mehr existieren hat sich aber nicht bewahrheitet. Das ist ein kleiner Trost, da so irgendwann weitere Lieferungen und sei es „nur“ vom alkoholfreien Bier wenigstens nicht ganz ausgeschlossen sind, aber den schlimmsten Kater den ich in meinen Leben hatte konnte dieser Trost kaum bis gar nicht abmildern.

Wie dem auch sei ich muss(te) mich eben wohl oder übel damit abfinden, gutes (eigentlich bestes) Bier Ade zu sagen. Das Leben ging dann auch mehr oder weniger gut weiter und es gab dann auch noch ein Bier in Madrid, das italienischen Fabrikats war und eigentlich nur dem Zweck diente den tollen Geschmack des „alten“ deutsch-spanischen Biers zu vergessen. Geklappt hat das aber nicht wirklich und besonders toll konnte das Bier unter diesen Vorrausetzungen auch nicht schmecken.

Nun zurück in Deutschland gab es bisher fast nur Etiketten von Bier zu bewundern und dazu noch etwas alkoholfreies Bier. Hät mir im Fall eines alkoholfreien Biers vielleicht auch mehr vorstellen können, aber vielleicht ist alkoholfrei manchmal auch besser, da es zwar kein Rausch auslöst, aber eben auch nie einen Kater. Aber wer weiß vielleicht findet sich doch mal wenn auch keine bessere alkoholhaltige Mischung als die alte zumindest eine andere gleich gute Mixtur. Am liebsten sollte es dann eigentlich  auch eins sein, dass trotz meiner Spanienvorliebe unter dem Motto läuft „Gutes Bier ist Bier von hier“. Aber vorerst ist eher meine Devise nie wieder Alkohol, wobei mir klar ist das auf Dauer nur Wasser (im Prinzip ist alkoholfreies Bier ja nix anderes als Wasser mit etwas Geschmack) trinken au net gut ist, da ja nach wie vor gilt „Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen stärkt der Gerstensaft“.

In diesem Sinne sag ich jetzt hier endgültig gutes-bier-a.de und meld mich dann vielleicht mal wieder wenn es heißt nur-alkfreies-bier-a.de (die Seite müsste dann halt extra jemand für mich zum erfreulichen Anlass erstellen ;))

Neue Bilder

Sunday, May 14th, 2006

Da ich gerade nicht in Schreibstimmung bin, möchte ich euch nur kurz informieren, dass ich einige Bilder von Ausflügen mit meiner Mutter online gestellt hab (einzig wirklich gute in letzter Zeit…).

Als da wären Bilder aus Alcala, Segovia, Escorial und neue Madrid Stadtbilder

Fußball kann ja so grausam sein…

Monday, May 1st, 2006

Als bekennender und praktizierender VfB-Fan bin ich ja schon einiges an Kummer gewohnt, dennoch hielt ich es nicht für möglich, dass selbst an einem für den VfB spielfreien Pokalwochenende (nein, ich weiß nicht, dass der Grund hierfür Rostock ist diesen Ort gibt es nämlich nicht) Fußball grausam sein kann. 

Ich hatte mich nämlich mit einem Bekannten zum Fußball spielen verabredet und als der dann nicht kam (bzw. er kam erst nach Spielende) dies leider nicht zum Anlass genommen nach Hause zu gehen, sondern dennoch mit seinen Freunden, die ich bis dahin nicht kannte, Fußball gespielt. 90% dieser Freunde waren wie er aus Südamerika und so schon von Geburt an mit ein wenig besseren Technik als ich gesegnet. So landete der untalentierte nur kämpfen könnende Deutsche eben bald im Tor. Diese Rückversetzung war ansich halb so wild, da man sich dort bei der Hitze wenigstens nicht soviel bewegen muss und mal den Ball mit dem Gesicht abzuwehren kommt halt auch mal vor. Was dann aber wirklich ganz bitter war: ich wurde doch tatsächlich gefragt, ob der VfB (ich trug trotz der schrecklichen Saison das Trikot mit dem Brustring, da ich damit einfach so verdammt gut aussehe ;)) denn in der 1. Liga spiele was ich bejahte. anscheinend war diese aber so unvorstellbar, dass noch mal nachgefragt wurde,, ob dies wirklich so ist…
Der Höhepunkt war dann aber, dass ich nach einer geradezu unmenschlichen Glanzparade (ok ich kam mit Glück mit der Hand an den Ball) nicht etwa Lehmann genannt wurde (das sie den Timonator nicht kennen ist eh klar bei der Vorgeschichte), sondern Kahn… 

Naja Spaß gemacht hat es eigentlich trotzdem denn als VfB-Fan weiß man ja Fußball besteht zu mindestens 50% aus Leiden. Apropos Leiden mit den Nachwirkungen des Spiels habe ich noch heute zu kämpfen, da ich trotz regelmäßiger sportlicher Betätigung (Joggen etc.) etwas Oberschenkelschmerzen habe und so Treppensteigen und ähnliche Bewegungsabläufe recht unangenehm sind. 

PS: Diese Horrorgeschichte musste ich vor allem schreiben, damit keiner denkt nur noch Menschen die denken Entenschnäbel wären ein Körperteil würden hier schreiben ;) 

 

Una semana maravillosa oder die fünf F

Sunday, March 12th, 2006

So nachdem ich jetzt seit einer Woche wieder hier in Madrid bin, bericht ich mal wieder was mir so alles widerfahren ist.
Beginne möchte ich mit dem ersten F wie Flugzeugverspätung. Denn obwohl am letzten Sonntag in Stuttgart ja schönes Wetter war konnte mein Flieger erst etwa 2 Stunden später starten. Der Grund hierfür war, dass der Flieger wegen schlechten Wetters in Hamburg erst nicht starten konnte und daher erheblich Verspätung hatte. Jetzt wird der ein oder andere vielleicht denken gut 2 Stunden ist ja net so lang, aber derjenige hat dann zum einen keine Ahnung wie langweilig es ist allein am Flughafen rumzusitzen und zum anderen hat er vor allem keine Ahnung wie lang zwei Stunden sein können, wenn man jemand nach einer halben Ewigkeit von acht Tagen doch sehr vermisst und daher eigentlich schnellst möglich zurück sein will…
Damit wäre ich auch schon beim zweiten F wie Flugzeuge in Bauch:
Endlich in Madrid angekommen ging der Ärger zwar erstmal weiter, da mein Rucksackträger beim aufziehen durchgerissen war und ich daher den voll mit guten Zäpfle gefüllten auf einer Seite tragen musste, aber naja am Ende bin ich dann doch noch zu Hause angekommen und konnte dort endlich mal wieder mit meiner damaligen noch 99% Freundin (falls es jemand noch net weiß der Name der fraglichen Person ist Diana) ein Kurztelefonat von etwa 1,5h führen. Blieb aber auch nur daher so im Rahmen da ich doch ziemlich müde war und wir uns ja am nächsten Tag dann auch endlich mal wieder sahen. Bevor ich zum nächsten F komme möchte ich noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich mich nicht der Forderung Grönemeyers in seinem Flugzeug Lied anschließe und mein Herz zurück will, weil dieses kann die Besitzerin dann doch sehr gerne behalten ;)
So nun aber zum dritten F wie Film schauen:
Das haben wir dann nämlich an zwei Tagen gemacht. Für Leute die immer so neugierig sind und Details wissen wollen. Film eins („Der rosarote Panther“) hatte sie mitgebracht und war echt gut. Film zwei („High Fidelity“) war dann mein Vorschlag und sie fand ihn eigentlich auch gut, aber sie fand anderes wichtiger und zwar mir zu sagen, dass es eigentlich schon längst 100% sind. Gut fand die Info jetzt au net so unwichtig, aber naja hät trotzdem ganz gern den Film gesehen ;) Naja jedenfalls sind wir seitdem glaub auf einem guten Weg sämtliche Horoskope zu widerlegen die behaupten Wassermänner und Fische würden net zusammen passen.

Nach diesem kleinen Exkurs zum nächsten F wie Fiesta:
Die gabs am Freitag und da waren eben die üblichen Verdächtigen plus Diana und mein neuer Mitbewohner Patrick aus Polen. Ansonsten gibt’s davon eigentlich net soviel zu erzählen außer eben das es net schlecht war. Bilder gibt’s übrigens dann auch bald in der Gallery.
Damit wären wir auch beim letzten F wie Fußball schauen (wer bei der Überschrift auf Berichte über andere F Wörter gehofft hat, darf sich an dieser Stelle schämen):
Das ist nun eigentlich ja völlig uninterresant aber der Vollständigkeit halber. Wir haben Valencia gegen Real angeschaut und anscheinend dachte sich jemand, dass nicht nur mein Lieblingsverein 0-0 spielen muss, sondern fairerweise auch ihrer und deshalb Ronaldo in der Schlussminute eine Elfer verschieße musste um das 0-0 zu halten…
 

PS: Der Eindruck, dass ich nur zum Vergnügen hier bin und gar nix mehr für die Uni mach täuscht extrem. Erzähl davon nur nix, da die Bevölkerungsentwicklung der Frühen Neuzeit hier wohl niemand interessiert.

Auch ein kanzLoR hat Gefühle…

Saturday, February 18th, 2006

wo wir gerade beim thema gefühle sind ja ich habe auch welche (kaum zu glauben aber wahr…) und zwar hab ich so ein gefühl, als ob ich ab 25.2 bis zum 5.3 also summa sumarum (muss dieses wort benutzen, um zu beweisen, dass Latein nie stirbt, da es auch durchaus noch in der heutigen von anglizismen dominierten welt gebrauch findet und es daher una decision muy buena war latin bis zum bitteren ende in der schule zu haben)  8 Tage. aber wie auch immer gefühle können ja leider auch hin und wieder trügen (ich bilde mir jedoch ein, dass es meine höchst selten tun ;)) und daher ist dieser aufenthalt nur zu 99% sicher (man weiß schließlich nie was dazwischen kommt, könnt mir ja zu Beispiel was brechen). wem diese 99% aber reichen um mir einen platz im terminkalender  vorzumerken möge sich die tage vom ich wiederhole 25.2 bis 5.3 rot vormerken. so mehr habe ich vom snailz vorgegebenen wochenthema “auch männer haben gefühle” gerade nicht  beizutragen und warte nunmehr nur gespannt wie der beitrag von SMRiedl zu diesem thema ausfallen wird ;)

Woran man erkennt, dass man sich gerade in Madrid befindet

Wednesday, February 8th, 2006

Möchte euch an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung zum ausdrucken liefern, woran ihr erkennt, ob ihr im Vollsuff zufällig in Madrid gelandet seid oder nicht: 

  • die chicas die einen über dem Weg laufen sind im Durchschnitt und in der Spitze hübscher als Deutsche (sry an deutsche Mitleserinnen, aber ich bestreite ja nicht, dass es auch Ausnahmen gibt; btw latinateutonas sind die schönsten ;))
  • insgesamt werden die Leute denen man begegnet besser gekleidet sein. So habe ich hier noch nie jemand im Jogginganzug rumlaufen sehen. Der heißt hier übrigens chándal was doch sehr an Skandal erinnert und das Tragen eins solchen außer bei sportlicher Betätigung wäre wohl auch ein solcher
  • sieht man einen Mann beim Hinterherschauen eine chica (hab ich schon erwähnt, dass die hier verdammt attraktiv sind ;)) in der Gegend rumstolpern oder gegen plötzlich auftauchende Laternen laufen ist es mit ziemlicher Sicherheit ein Ausländer denn die Spanier scheinen da etwas abgestumpft zu sein oder sind einfach cleverere Kucker
  • kommt man gegen 1Uhr in Madrid erkennt man Discos daran, dass kaum jemand drin ist. Gegen 3 oder 4 Uhr ist dann das Gegenteil der Fall
  • auch tagsüber wird man, wenn man es nötig hat, auf dem Madrider Pendant der Stuttgarter Olgastraße fündig
  • Rucksäcke werden auf den Bauch getragen
  • an Bushaltestellen stellen sich die Leute England like ganz brav in der Schlange an. Selbiges gilt auch für Rolltreppe auf denen immer ein Seite zum Laufen freigehalten wird und dies völlig unabhängig davon, ob sich dadurch ein Rückstau bildet
  • man bekommt von chicas (btw die sind übrigens hier ganz nett anzuschauen ;)) Briefe/SMS/Mails an deren Ende die Grußformel besos y abrazos (Küsse und Umarmungen) oder un besito (Küsschen) steht. Dies ist aber völlig normal und kann daher leider nicht als Vorstufe eines Heiratsantrags angesehen werden
  • die cerveza die man kaufen kann ist trinkbar (besonders in netter Gesellschaft ;)) aber eindeutig schlechter als das deutsche Bier.
  • Die Leute gebrauchen joder ungefähr so häufig wie Amis das englische Pendant fuck
  • kommt man man morgens eine Uni kann man dort durchaus schon chicos, aber auch chicas (falls ich es bisher vergessen habe, die sind muy guapa) das ein oder andere Bierchen trinken sehen
  • im McDonalds wird man von Wachmännern beim Essen beobachtet
  • man könnte gefragt werden, ob man aus dem Heimatland von Carlos Marx oder aus Nueva York kommt
  • wird man auf englisch angesprochen erkennt man dies wegen einer meist sehr kreativen Aussprache nicht unbedingt sofort
  • ist man nicht zufällig, sondern bewusst zwecks Verabredung in Madrid kann man sich ruhig Zeit lassen, denn längere Verspätungen sind durchaus üblich (btw gutes Unterscheidungsmerkmal zu Italienern, denn die kommen noch später) Zur Begrüßung werden dann aber bei Mischgeschlechtlichenverabredungen besitos ausgetauscht und da kann man als chico den übrigens ziemlich anziehenden chicas auch nicht wegen ein paar Minuten Verspätung böse sein 

So ich hoff mal das reicht nun jedem um zu erkennen, dass er in Madrid gelandet ist. Ansonsten möchte ich um der pc genüge zu tun noch drauf hinweise, dass diese Eindrücke höchst sujektiver Natur sind und wohl keiner wissenschaftlichen Untersuchung standhalten (außer natürlich in Fall der chicas, weil die sind wie glaub ich schon erwähnt wirklich bezaubernd ;)) Aber naja Vorurteile müssen ja gepflegt werden schließlich wird ich hier auch immer als Bier trinkender und Würstchen essender Deutscher, der mindestens einmal auf dem Oktoberfest gewesen sein muss, angesehen.

Während ich schreibe….

Sunday, January 29th, 2006

lade ich gerade auch mal wieder ein paar Bilder hoch. Sind zwar diesesmal nicht so viele und die meisten auch nicht besonders gut geworden, aber naja immer noch besser als nichts und vor allem ersparen mir die Bilder Schreibarbeit. Von daher nur ganz kurzer Bericht von gestern:
War auf ner Party in Chueca (angeblich größtes Schwulenvirtel Europas; das es dennoch keine Schwulenparty war sieht man dann wiederum an den Bildern). Die Parrty war au ganz ok,aber leider waren nicht gerade viele Leute eingeladen,so dass es zu einfach war immer problemlos an den Alk zu kommen (mein Kopf…). Dafür hat man dann aber viele alte Bekannte mal wieder getroffen, was ja auch nicht schlecht ist. Problematisch war auch etwas, dass die Nachbarn wohl etwas gegen Fiestas haben und daher irgendwann das Gerücht herumging, dass Polizei anrücken wird. Sind daher realtiv frühzeitig gegangen und haben dann eben den Abend (naja war eher schon morgens) noch in ner Disco ausklingen lassen.
Beim Stichwort Disco gehört zwar nicht hierher aber falls mal jemand zufällig in Madrid vorbeikommt, würde ich El Sol (http://www.elsolmad.com) empfehlen.
So und nun werd ich mal versuchen mir mit meinem in weisser Vorraussicht gekauften probiotischen Drink neue Energie zum Lernen zuzuführen

I´m still alive

Tuesday, January 17th, 2006

So damit dieser blog nicht ganz zum snailz-Privatblog verkommt und damit sich niemand sorgt, ob ich mich nach den diveresen Alkoholexzesse in Good old Stuggitown hier in Madrid wieder einleben konnte, auch von mir mal wieder ein kurzer Lagebericht.

Also das hier einleben war kein Problem, da gleich am Tag meiner Rückkehr wieder der Alkohol in Strömen floss. Der ehemalige Bewohner meines Zimmers - der einzige sympathsiche Franzose den ich kenne, was aber auch daran leigen könnte dass er sieen Umgebung nicht mit seienr Muttersprache belätstigte - war auf Besuch und hatte ein paar Bierflaschen im Gepäck. Da im Haushalt auch noch Wein , den ichselbst natürlich nicht anrührte, Banenlikör und Rum, vorhanden war, artete das ganze letztlich etwas aus. Aber nun gut so fühlte ich mich wenigstens wie daheim ;).

Am ächsten Tag wurde dann eine Ruhepause eingelegt bevor es am Samstag zum Gegenbesuch beim Franzosen kam. Dort wurde dann nicht ganz so viel Alk konsumiert, so dass ich zumindest Ansatzweise in der Lage war, Fragen bezüglich Deutschland und Europa und zu Hitler zu beantworten. Nach diesem Vortrag redete der Mitbewohner des Franzosen mich dann nur noch ehrfurchtsvoll mit “führer” an, aber naja zu diesme Zeitpunkt war ich dann doch zu müde ihm zu erklären, dass kanzLoR als anrede völlig reichen würde ;).

Danach wars es das dann aber auch erstmal leider mit Party, da ich ja als fleißiger Student wieder in die Uni muss(te).  Das letzet Wochenende war dann, wenn man vom nuerlichen Beweis meiens künstlerischen Genies beim Soma-Spie absieht, recht unspektakulär.

Zum Schluß dann nur noch ein Filmtipp: weiß zwar mal wieder nicht ob der Film schon in de läuft oder schon lang lief (einige filme kommen in Spanien anscheinend früher (matchpoint), andere später(l.a. crash), aber dennoch der tipp:
layer cake u.a. mit den neuen bond daniel craig und anderen britischen Stars. Matthew Vaughn hat den Film produziert und zum ersten mal auch Regie geführt. Von eben diesem Mann wurden auch Snatch und Bube, Dame,König Gras produziert und in diese Richtung geht dann auch der Film. Letztlich reicht er an die beiden Filme zwar nicht ganz ran, aber es lohnt dennoch auf jeden Fall ihn anzuschauen (zumindest wenn man auf so Art von Filmen steht)

Ein Musiktipp gibts au noch kurz und zwar Art Brut - Bang Bang Rock’n'Roll. Ist wirklcih eines der besten Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe

Neue Party-Bilder

Sunday, December 11th, 2005

Da ich mich gerade außer Stande fühle einen längeren, einigermaßen sinnvollen Text zu schreiben, hier nur kurz der Hinweis, dass in der Gallerie neue Bilder von der gestrigen Party zu finden sind. Sobald es mir besser geht, gibts dann vielleicht auch noch einen Bericht dazu.

Die 3F: Fußball, Filmmusik und Filmtipp

Tuesday, November 29th, 2005

Nachdem ich ja schon länger nichts mehr von mir hören hab lassen mal wieder ein kurzer Bericht über meine mehr oder weniger spannende Erlebnisse hier.

Zum ersten F = Fußball:
Vergangenene Mittwoch spielte bekanntlich Real in der Champions League gegen Lyon ursprünglich wollte ich dieses Spiel im Satdion verfolgen, da die günstigen Tickets ausverkauft waren und mir das Spield dann doch nicht so wichtig war mehr als 20 Euro zu zahlen, hab ich es mit einem Freund und desen Freund der vorgab Schwaede zu sein aber irgendwie in Mexiko gelebt hat und auch mehr wie ein Mexikaner aussah (sehr verwirrend) zu erst in ner Kneipe angeshen und die zweite Halbzeit dann beim schwedischen Mexikaner zu Hause. Anwesend waren dort auch noch ein paar Deutsche, eine Engländerin und eine Argentinierin. Das Spiel war übrigens ziemlich langweilig, aber danach wars dann wenigstens noch ganz nett. Auf dem Heimweg hat mir die Argentinierin dann noch ein Überblick über die Drogenpreise in Madrid gegeben, bin da ja nicht der große Fachmann aber um beurteilen zu können, dass Drogen hier scheinbar verdammt günstig sind reichts dann doch. Am nächsten Tag musste ich, da es eben doch etwas spät geworden war, dann leider den ersten Kurs in der Uni ausfallen lassen ;)

Zum zweiten F = Filmusik:
Am Samsatg war ich dann auf einem klassischen Konzert auf dem Filmmusik gespielt wurde. Gekostet hat der ganze Spaß nix, da wir über das Erasmus Network Freikarten bekommen hatten. Dafür saßen wir dann auch direkt hinter dem Orchester, so dass ich wenn ich gewollt hätte dem Trianglist (heißt das so? wahrscheinlich net, aber egal) nach jedem gelungenen Schlag anerkennend auf die Schulter hätte klopfen können. Im Orchester selbst haben ziemlich viele recht junge Künstler mitgespielt was sich aber nicht negativ auf die Qualität ausgewirkt hat. Gespielt wurde leider nichts von Ennio Morricone, dafür aber unter anderem die Musik aus Star Wars, Schindlers Liste, E.T., Grease (hät dir au gefallen Riedl ;) ) und Gladiator. Bei der zweiten Zuagabe hat das gesamte Orchester inklusive Dirigentin dann beim Spielen des Mission Impossible Themes Sonnenbrillen aufgesetztwas ich recht lustig fand.

Zum dritten F = Filmtipp:
Heute war ich dann mit ner Freundin im Kino im neuen Film von Woody Allen Match Point. Die Story des Films ist echt genial und die Schauspieler waren auch gut bis sehr gut also unbedingt anschauen.

So da ich euch gerade leider nicht mehr berichten kann was euch interessieren könnte, wars das auch schon wieder von mir.