Die Rundreise:

November 18th, 2008

Nachdem Sebastian und ich unsere Rundreise gestern erfolgreich abgeschlossen haben, will ich euch hier eine kurze Zusammenfassung der knapp 3Wochen geben:

3 Wochen in Zahlen:

Dauer: 19 Tage

Durchschnittstemperatur: ca. 26°C

Distanz: 5.517km (davon 4.000km Sand-, Schotter- und Salzpiste)

Autokonsum: ca. 720Liter Benzin 95 Octan

Männerkonsum: ca. 120 Flaschen Windhoek Lager

Strassenkonsum: 4 platte Reifen

Hirschfängerkonsum: (glücklicherweise) 0 Kühe/ Schafe/ Ziegen/ Elefanten/ Warzenschweine

Verschleiß und Verlust: 1paar Birkenstocksandalen

 

 

28.10.2008: Die Ankunft

Heute ist Sebastian in Windhoek gelandet, Abends sind wir zusammen mit Olavi (mittlerweile fast mein Chauffeur in Windhoek) im La Marmite essen gegangen.

 

29.10.2008: Wir erkunden Windhoek

Nachdem wir (durch eigenes Verschulden) den Mietwagen erst ab dem 30. haben konnten, hatten wir beschlossen einen Tag zur Erkundung Windhoeks zu nutzen. Wir haben alle wesentlichen Sehenswürdigkeiten angeschaut und beinahe den Premier Minister getroffen. Wir können nicht mit Gewissheit sagen, ob wir ihn vielleicht doch gesehen haben, weil wir die Aussage des Wachmanns nicht vollständig verstanden haben.

 

30.10.2008: Das Auto

Nach dem Frühstück wurden wir von einem Fahrer, den Olavi organisiert hatte zu Value Car gefahren. Nachdem der Papierkram erledigt war, wurden unseren Erwartungen übererfüllt. Das Auto schien einen Top Zustand zu besitzen, lediglich drei der sechs Reifen hatten nach unserem Befinden zu wenig Profil. sie wurden jedoch, auf unsere Anmerkung hin anstandslos ausgetauscht. Zusätzlich ließen wir uns eine zweite Kühlbox (fürs Bier) aushändigen und das Auto, insbesondere das 4×4 genaustens erlkären. Im Anschluss holten wir unser Gepäck aus dem Puccini und machten uns auf den Weg nach Swakopmund.

 

31.10.2008. Einkaufen und Autofahren

Der Freitag Vormittag wurde dazu genutzt unsere Vorräte aufzufüllen (Dosenfutter und Wasser, für den Fall eines Defektes in der Wüste). Mittags ging es dann auf eine unserer längsten Strecken hinauf nach Tsumeb, wo wir für eine Nacht blieben.

 

01.11.2008: Unverschämtes Glück

Früh morgens hieß es Aufstehen. Der plan war, kurz nach Sonnenaufgang am Eingang zum Etosha Nationalpark zu sein. Die Tatsache, dass Strassenkarten von Namibia und Himmelsrichtung manchmal unterschiedliche Ausprägungen haben, führte jedoch dazu, dass wir 45min lang auf einer falschen Strasse fuhren. nachdem Sebastian seine Schuhe repariert hatte, und ich ihn gebeten hatte doch einmal in die Karte zu schauen, stellten wir das Missgeschick fest. die Konsequenz: 1,5Std im Arsch…

Im Etosha wurden wir dann jedoch für alles Entschädigt, wir hatten das seltene Glück, alle ansässigen Tiere sehen zu dürfen/können. Angefangen von Springböcken, Kudus und Kuhantilopen, war das erste Highlight ein männlicher Löwe, es folgten Giraffen, Elefanten, Zebras, Warzenschweine und glücklicherweise auch ein Gepard, sowie vieles anderes. Nachts bekamen wir dann am Wasserloch des Campingplatzes noch ein Nashorn zu Gesicht.

 

02.11.2008: TiA

= This is Africa! Mit manchen komischen Sitten waren wir schon vertraut, so werden beispielsweise Taxis und vieles andere nach Personen abgerechnet (egal wie viele, für eine bestimmte Strecke zahlt man beispielsweise allein 20 N$, zu zweit zahlt für die gleiche Strecke jeder 20 N$…) An diesem Tag stellten wir jedoch fest, dass der Tagesbesuch im Etosha sich an 24h orientiert, so dass wir beim herausfahren nachzahlen mussten. Kurz zuvor hätten wir noch fast einen Elefanten mit 80km/h an-/überfahren. Er sprang unversehens 100m vor unserem Auto auf die Strasse, glücklicherweise war er aber ebenso schnell wieder weg. Der Bremsweg unseres (zu diesem Zeitpunkt9 ca. 3-3,5t schweren Pick-Ups hätte vermutlich nicht gereicht. Die Nacht verbrachten wir erneut in Tsumeb.

 

03.11.2008: Gefährliche Affen

Unser Trip führte uns nun zum Waterberg. Das erzählenswerte (neben der beeindruckenden Landschaft) waren hier eine Horde Affen, die auf der Suche nach Skorpionen Steine ins Rollen brachten. uns wurde es dabei in der Schlucht etwas unheimlich, was nur, wenn uns ein solcher Stein trifft? Kurzum: wir hatten Glück.

 

04.11.2008: Wenn Gene zur Mangelware werden

Ein Besuch der Cheetah Conservation Farm bei Otjiwarongo zeigte uns die Probleme, die es heute bei Geparden gibt und weshalb die Art bedroht ist. Um es abzukürzen, Schuld ist der Mensch, der durch das zähmen und halten der Geparden die Zahl der wildlebenden Geparden reduzierte. Heute fehlen Geparden mit dominanter Genzusammensetzung und Inzucht tritt gehäuft auf.

 

05.11.2008: T-Rex oder Tracks

Ein unglaubliches Wortspiel, was Sebastian beim Besuch der Dinosaurierspuren auspackte. Die gefunden Spuren sollen von aufrecht gehenden Dinosauriern stammen, wir hatten jedoch lange Zeit Probleme, sie zu entdecken. Am Nachmittag haben wir uns dann zur Spitzkoppe begeben, wo wir neben Felszeichnungen auch das Bushmans Paradise erkundeten. Das Bushmans Paradise ist eine auf den Felsen gelegene Plattform, die wunderschön bewachsen ist. der Aufstieg und der Abstieg entlang an einer Kette erfordert jedoch solides Schuhwerk und eine ordentliche Portion Mut (also kein Problem für uns)

 

06.11.2008: Und wieder seltsame Spuren

Der Vormittag wurde am Welwitschia Drive verbracht, wo es entlang eines Weges einige Sehenswürdigkeiten gibt. Das Highlight hier war eine uralte Ochsenkarrenspur. Nach 20min des Suchens haben wir jedoch kapituliert, wir konnten einfach keine Spur findet. Am Nachmittag hieß es dann Sandborden in den Dünen bei Swakopmund, hierzu sollte man sich einfach die Bilder anschauen. Nur soviel: Es hat richtig Spass gemacht.

 

07.11.2008: Und wo bitte ist die Anleitung?

Der erste Teil des Tages wurde wieder zur Auffrischung der Vorräte genutzt. Anschliessend ging es dann Richtung Sesriem, Wo das Wochende verbracht werden sollte. Vorab hatten wir jedoch ein erstes Problem mit unserem Auto, genauer gesagt mit dem Reifen hinten Links. Nachdem ich schon vorab einen Druckverlust festgestellt hatte, diesen jedoch beim Tanken beseitigen lies, war der Reifen nach 50km Schotterpiste am Ende. Nun hieß es zupacken und wechseln. Der Prozess in Stichworten:

Wagenheber ansetzen Wo?

Kurbeln Wie?

Wagenheber am Anschlag Höhe reicht nicht!

Zum Glück haben wir ein Fahrzeug angehalten (von Value Car), so dass wir einen zweiten Wagenheber besser positionieren konnten und mithilfe des Kompressors den Druck im Ersatzreifen zügig und ohne körperliche Anstrengung herstellen konnten (wir hatten nur ne Luftpumpe, wodurch wir wahnsinnige 10 Euro gespart haben…). Im Folgenden konnte der Trip dann problemlos fortgesetzt werden. In Sesriem habe ich den Reifen dann zur Reparatur gegeben.

 

08.11.2008: Schakal oder Hyäne? Scheiss Viecher!

Nach dem Aufstehen um 4:45 Uhr stellte ich fest, dass ein Drecksviech meine guten Birkenstock entführt hatte. Beim Losfahren fand ich dann einen der beiden Schuhe. bei Tageslicht stellte ich später fest, dass ein Stück des Lederbandes fehlte (siehe Bilder). Den Sonnenaufgang schauten wir uns von der Düne 45 an, das war wirklich faszinierend! Mittags ging es dann mit 4×4 auf 4km purem Sand nach Sossusvlei, das macht Autofahren Spass! Stecken bleiben nicht… Wir konnten zum Glück die Schaufel im Gepäck lassen. Sebastian und ich haben dann den höchsten Punkt der umliegenden Dünen erklommen, im Sand ist das wirklich kein Spass. Einzig der Wille hat uns hingebracht, wir waren die einzigen. Alle anderen die aufm Weg waren haben zwischendrin umgedreht. Belohnt wurden 1,5Std pure Anstrengung mit 5min unglaublichem Ausblick. Dann mussten wir jedoch wieder hinunter, da wir kein Wasser mitgenommen hatten.

 

09.11.2008: Beeindruckende Landschaften und Flüchtlinge

Auf unserer Reise zurück nach Swakopmund haben wir an der ein oder anderen Stelle angehalten und die Landschaft betrachtet. Unter anderem haben wir das Lager zweier, vor dem Krieg geflüchteten angeschaut. Es liegt unter einem Felsvorsprung an einem Canyon in der Wüste (Für alle Interessierten empfehle ich: „Wenn es Krieg gibt gehen wir in die Wüste“, ich hab es noch nicht gelesen).

 

10.11.2008: Faszinierender Gestank und uralter Wald

Unser Trip führte uns nun wieder Richtung Norden, wo wir am Cape Cross halt machten und die Weltweit größte Seelöwenkolonie begutachteten. Keiner kann sich vorstellen, was so ein Haufen Seelöwen für einen Gestank fabrizieren kann. Auf der weiteren Fahrt nach Twyfelfontain (Zweifelhafte Quelle) hielten wir ein weiteres Mal, um uns einen versteinerten Wald anzuschauen. Man darf sich das Ganze nicht wie einen Wald vorstellen, es ist im Prinzip einfach versteinertes Holz. Das wunderbare ist aber, dass man in den Steinen, die wirklich wie Holz aussehen, immer noch Jahresringe erkennen kann. Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz, auf dem man nachts manchmal Elefanten beim Vorbeiziehen beobachten kann. Das Glück blieb uns dieses Mal jedoch verwehrt.

 

11.11.2008: Wer zu spät kommt der genießt die Ruhe

Während wir vormittags neben dem verbrannten Berg (mir hat es nicht gefallen) und den Orgelpfeifen (auch ned so toll) eine Reihe von Felsmalereien (die waren echt ganz gut) besichtigt haben, ging es Richtung Sesfontain. Nach etlichem Hin und Her, sowie Einkaufen und anderem Getrödel fuhr ein Auto vor uns auf den Campingplatz und schnappte sich den letzten Platz. Schlecht für uns!? Nein, wir fanden ein Stück weiter einen schönen kleinen Campingplatz, der außerhalb lag und auf dem wir die einzigen Gäste waren. Wunderbar!

 

12.11.2008: Luft ohne Ende und wir nehmens mit Humor

Die Fahrt sollte uns zu den Epupa Falls führen, das eigentliche Highlight wurden dann jedoch nicht die Wasserfälle sondern die Fahrt. Wir hatten auf einer Strecke von 150km drei Platte Reifen, die Geschichte lässt sich kaum niederschreiben, wen es interessiert der kann mich ja nach meiner Rückkehr fragen. Am Ende kamen wir an den Epupa Falls an und wurden für die Strapazen belohnt. Die Landschaft bei den Epupa Falls ist einfach unbeschreiblich, vielleicht könnt ihr es anhand der Bilder ein wenig nachvollziehen, aber ich denke live und in Farbe ist es tausendmal besser.

 

13.11.2008: Tolle Pflanzenwelt, aber Fliegen ist schöner

Der Vormittag wurde zusammen mit einem Holländer (statt im Wohnwagen im 2er Golf unterwegs; Ian), einem Schweizer (Stefan) und einem Guide (John) verbracht. neben Affen und Krokodilen zeigte John uns die beeindruckende Pflanzenwelt der Epupa Falls, giftige Bäume und Kakteen, Sträucher die bei Berührung ihre Blätter einklappen und Bäume in denen Äste einer anderen Pflanzen wachsen und blühen, weil ein Vogel durchs hinscheissen einen Parasit angebracht hat. Mittags begaben wir uns noch für einen Augenblick an den Strand, der jedoch wegen der Krokodile nicht zum Baden gedacht ist. Beim Aufstehen hatte Sebastian bereits realisieren müssen, dass wir hier an den Epupa Falls die weiteste Distanz zu Windhoek (zum Flughafen) hatten. Von nun an ging die Reise also rückwärts und die Tage wurden ebenso gezählt. Um wenigstens noch ein bisschen Ruhe in unseren bisher schönen Urlaub zu bringen entschlossen wir uns eine große Distanz zurückzulegen, um im Anschluss einen zwei-Nächte-Stop einzulegen. Auf der Fahrt sorgte ich wieder einmal für etwas Abwechslung, in dem ich bei ca. 100km/h eine quer zur Fahrbahnverlaufende Wassersenke übersah (schlechte lichtverhältnisse) und damit unser Auto zum Fliegen verleitete. Glücklicherweise gab es keinen Schaden, lediglich eine der Gasflaschen flog aus der Halterung, weil sich der Griff verbog.

 

14.11.2008: Endlich Gammeln!

Zum ersten Mal bauen wir das Zelt morgens nicht ab, das Auto verbleibt an derselben Stelle, wir bewegen uns nur zu Fuss und die Fliegen werden zu lästigen Zeitgenossen. An diesem Tag geschieht nicht viel, wir haben beschlossen einfach zu entspannen. Wir befinden uns auf einer Game Lodge bei Kamanjab, nehmen deswegen morgens an einem Gamewalk teil, auf welchem wir erneut Giraffen zu Gesicht bekommen (mit der Zeit werden auch diese Tiere zur Gewohnheit und daher langweilig…). In der prallen Mittagssonne erklimme ich nochmals die Aussichtsplattform und habe das Glück Affen beim rumtoben in einem Baum zu beobachten, während Kudus die Blätter des Baumes von unten herabzupfen. Es wirkt ein bisschen so, als würden die Kudus auf herabfallende Affen warten. Ansonsten geschieht ausser Grillen am Abend und einer langen Unterhaltung mit Gerhard nicht viel.

 

15.11.2008: Verhütung mal anders

Der vorausgegangene Tag hat unsere Eisreserven verbraucht, die Milch ist in der Folge umgekippt. wir entschliessen uns daher, unsere Zelte abzubrechen, die Rechnung zu begleichen und unterwegs Milch zu organisieren um dann zu Frühstücken. Das Auto trägt uns mit geflicktem Reifen seit 500km, die letzten 200km nach Okahandja (+100km nach Windhoek) schafft es auch problemlos. In Okahandja besichtigen wir noch den Holzmarkt und kaufen ein paar Kleinigkeiten ein (ich, Sebastian hatte sich zuvor mit einem Salz(leck)stein eingedeckt). Die Nacht sollte in Gross Barmen bei einer heissen Quelle verbracht werden. In Gross Barmen angekommen pausierten wir erst ein wenig um dann die Quelle aufzusuchen. In kaltes Wasser zu gehen kostet schon Überwindung, in heisses Wasser (ca. 65°C) zu steigen hingegen ist wesentlich unangenehmer. Die Zeit im Wasser ist dann jedoch angenehm. Man muss allerdings rechtzeitig wieder heraus, da sonst der Kreislauf im Kreis laufen wird. Eins steht für mich aber fest: Die Spermaproduktion eines Mannes der nächsten Wochen wird wohl kein 50cm großes Problem bereiten können.

 

16.11.2008: Das war Namibia 2008!

Jedenfalls für Sebastian. Der Morgen wurde mit Packen, Auto sortieren, Panzertape entfernen und all diesem Zeug verbracht. Im Anschluss ging es nach Windhoek zu Value Car, die Fahrzeugrückgabe funktionierte problemlos und ausser Reifen fielen keine weiteren Kosten an (Yokohama 7mm 640,42 N$). Olavi stand wie immer pünktlich bereit und hatte sogar einen Augenblick, um mit uns Kaffeetrinken zu gehen. Danach verabschiedeten sich Sebastian und ich, Sebastian wurde von Olavi zum Flughafen gebracht und für mich hatte Olavi einen Freund organisiert, der mich zum Rhino Park brachte, wo ich wieder einmal in eines dieser Konservendosenähnlichen Taxis stieg und einen 5Std Trip nach Swakopmund antrat. In Swakopmund angekommen ereilte mich sogleich wieder kaltes, ungemütliches Wetter.

keine Ahnung ob hier jemand mit liest :-)

November 9th, 2008

nur soviel, mir rennt die Zeit davon, die Haelfte ist rum, meine Zeit im Internet-Cafe ist fast zuende und ich find einfach keine ruhige Minute um etwas zu schreiben (aber es geht mir Bestens!!!!!!! Vielleicht komm ich nicht mehr zurueck und werd so nen “Mallorca-Kalle” Aussteiger)…

Ich verspreche mich in spaetestens 1,5Wochen nochmal ausfuehrlich zu melden…

Doppel Daumen hoch!!!!

Spinnen, Käfer und anderes Ungetier

October 29th, 2008

!!!POST VOM 27.10.2008!!!
Meine erste Woche in Namibia ist jetzt also rum, die zweite leider auch schon fast zur Hälfte. Die Zeit hier verrennt einfach viel zu schnell. Was war die letzten Tage los? Unter der Woche war wenig geboten, am Strand liegen, DA bearbeiten und anderes Kleinzeug. Am Wochenende wurde es dann interessant, Freitags stand erst einmal Grillen am Vogelfederberg auf dem Programm. Der Vogelfederberg befindet sich am Rand der Namib-Wüste, dementsprechend warm war es auch ;-). Bei dieser Gelegenheit bin ich dann meinem ersten Wüstenhund begegnet, der sich nach einem traumhaften Sonnenuntergang über die Knochen unserer Fleischreste hermachte. Samstag früh ging es dann Richtung Spitzkoppe, eine Ansammlung von (überdimensionalen) Felsen in einer ansonsten völlig flachen Gegend. Landschaftlich einfach atemberaubend. Die Übernachtung erfolgte direkt an der Spitzkoppe auf einem „Campingplatz“. Man darf sich das aber nicht wie in Deutschland vorstellen, ein Campingplatz hier ist ein unüberschaubares Areal, auf welchem alle 500m (oder mehr) Örtlichkeiten kommen, die mit einem Mülleimer, mehreren Feuerstelle und einem Klohäuschen (dazu solltet ihr aber die Bilder, die es hoffentlich bald gibt anschauen) ausgestattet sind. Einen solchen Platz kann man sich frei auswählen und campieren. In unserem Fall fand das Ganze ohne Zelt unter freiem Himmel statt. Dementsprechend ungemütlich wurde es dann auch, weil das Wetter sich verschlechterte, es ein wenig stürmte, so dass der Wind zwischen unseren Felsen durch pfeifte. Am morgen um 06.00 wuden wir dann auch noch von Regentropfen wachgeküsst, was uns dann dazu veranlasste, einige Stunden im Auto zu verbringen (das umher Rennen, bei Regen, lediglich mit Boxershorts bekleidet und völlig verschlafen, um alle Sachen vor Wind und Wasser in Sicherheit zu bringen, muss richtig bekloppt ausgeschaut haben). Heute Nachmittag geht es dann nach Walvis Bay, in diesem Zuge werden wir auch die größte Wanderdüne der Welt, die Düne 7 besichtigen.
Oh, eine Sache habe ich ganz Vergessen. Am Freitag habe ich meinen ersten Lehrauftrag wahrgenommen ;-) ich habe 8Klässlern 45min lang deutsch beigebracht. Dabei ist dann auch mir aufgefallen wie am Sack unsere Sprache manchmal ist. Hier ein kleiner Auszug:

RICHTIG VERGLEICHBARE WORTE

KORREKTER AUFBAU

(so schreiben es die 8Klässler)

dreißig zwanzig; vierzig dreizig
sech_zehn dreizehn; achtzehn sechszehn (sechs+zehn)
sieb_zehn vierzehn; fünfzehn siebenzehn (sieben+zehn)

da bestätigt sich für mich mal wieder, dass nicht nur französisch eine bekloppte Sprache ist…
(Achja, irgendwann biste da dann so ballaballa, dass du selber nimmer weißt, wie man Zahlen eigentlich ausschreibt.)

9 8 8 9 9 8

October 23rd, 2008

Für diejenigen, die es kurz mögen, die Zahlen stehen für meine Bewertung einzelner Kriterien auf einer Skala von 1-10. Hier die Kriterien:

  1. mein innerer Gemütszustand
  2. das Wetter
  3. die Stadt Swakopmund
  4. die Leute
  5. die Landschaft
  6. meine DA

Für alle die gerne „Prosa“ lesen folgen hier die Einzelheiten ;-):
Ich fühl mich zurzeit sauwohl (umgspr. für „richtig gut“) einzig die Cafeteria der Uni fehlt mir. Eigentlich weniger die Cafeteria, als vielmehr die unsinnigen Gespräche die dort stattfinden. Noch habe ich aber keine schlimmeren Entzugserscheinungen. Gestern bin ich meiner ersten afrikanischen Robbe begegnet, ein relativ kleines/junges Exemplar. der Gestank hielt sich auch eher in Grenzen, allerdings war sie zum spaßen aufgelegt und hat beim raus schwimmen auf dem Rücken mit den Flossen gewunken.
Das Wetter hier ist echt Top. Man erzählt mir zwar, dass es erst seit Sonntag so schön sein soll, aber das kümmert mich recht wenig, davor war ich ja nicht hier ;-). Zurzeit hat es ca. 16°C, hört sich kalt an, ist es teilweise auch. Vor allem mit Wind und im Schatten. In der Sonne ist es aber ein Traum, ich habe schon zweimal am Strand gelegen. Gestern war ich dann sogar einmal im 13°C kalten Wasser, da war die Sonne danach umso schöner und wärmer.
Swakopmund ist ein recht kleines Städtchen, man kommt sich auch nicht wirklich wie in Afrika vor, eher wie in einer kleinen amerikanischen Stadt (aufgrund der großen, breiten Straßen) mit Nordseeflair (durch die Art der Häuser etc.). Bilder kann ich euch aufgrund des grandiosen Uploads leider vorerst keine liefern…
Auch wenn mir zuvor einige unschöne Dinge erzählt wurden, habe ich auf ein Neues versucht mich vorurteilsfrei zu bewegen. Immer die Sicherheit voranzustellen, keine Naivität aufkommen zulassen, mich aber auch nicht zu verschließen. Bisher kann ich nur Gutes über die Leute hier sagen, egal welche Hautfarbe, alle sind freundlich und hilfsbereit.
Die Landschaft ist einfach der Wahnsinn, da könnte mir gelegentlich schon ein „Oida …“ rausrutschen. Gestern bin ich an der Strandpromenade entlang gejoggt (der Weg endet abrupt im Sand) und habe der Sonne beim untergehen zugeschaut, gleiches taten wir auch am Montag, allerdings ohne Joggen. Auf der Fahrt von Windhoek nach Swakopmund konnte ich schon einiges der endlosen Landschaft aus dem Busle betrachten. Beeindruckender wird es aber wohl am Wochenende, wenn wir zur Spitzkoppe fahren und unter freiem Himmel übernachten.
Zur DA nur ein paar kurze Worte ;-) noch halte ich es durch und beschäftige mich Vormittags, solange ich alleine bin und die außen Temperaturen noch nicht warm genug sind, mit der DA. Die Ergebnisse sind auch viel versprechend, so dass ich aufpassen muss, dass ich nicht nachlasse, weil es „zu gut“ läuft…
Im letzten Post habe ich das tolle afrikanische Abendessen von Freitag vergessen zu erwähnen. Es sei hiermit erwähnt und gewürdigt, der Geschmack war hervorragend.

Im Ghetto

October 20th, 2008

Hi zusammen,

jetzt bin ich also in Namibia (Afrika) angekommen. Die ersten Tage in Windhoek waren schoen und sonnig. Seit gestern Abend bin ich Swakopmund. Zuvor hatte ich aber noch ganz besondere Erlebnisse…

Eine kurze Zusammenfassung:

Meinen ersten einheimischen Freund habe ich am Flughafen kennengelernt, Obumi, ein echt herzlicher Kerl, der meinen Transfer vom Flughafen in die Stadt uebernommen hat. Dank seiner Handznummer kann ich mir nun fuer jegliche Strecken einen Transfer organisieren. Allerdings ist es eben Afrika und Vereinbarungen gelten nicht lange…

Am Samstag Abend war ich dann noch im Ghetto Windhoeks (Katatura), eine echt krasse, nur von schwarzen Bewohnte gegend. die Huetten haben sehr stark an Old Shanghai erinnert. Es war aber eine sehr lustige Erfahrung.

Die Fahrt von Windhoek nach Swakopmund am Sonntag erfolgte in einem Bus (aehnlich zu einem VW-Bus) mit 14 Personen + Fahrer. Das Gepaeck befand sich in einem Anhaenger und wurde durch ein Netz vor dem Rausfliegen gehindert ;-) Die Schuessel hatte wohl auch schon den ein oder anderen Ueberschlag erlebt, jedenfalls sah das Dach entsprechend aus. Gurte gab es logischer Weise auch keine. Ich mein, sind wir mal ehrlich, bei 14 Personen muss man an jedem Gramm sparen…

Hier in Swakopmund ist es deutlich kuehler, vorallem durch den Wind. Nichts desto Trotz bin ich heute bereits am Strand in der Sonne gewesen. Allerdings nicht sehr lange, da mein Koerper doch noch sehr kaesig ist.

Meine Zeit laeuft langsam ab, daher beende ich das Ganze hier mal und melde mich bei Gelegenheit wieder…

Unruhe? Nein, Vorfreude!

October 16th, 2008

So, in neuneinhalb Stunden werde ich bereits über den Wolken sein. Zur Zeit beherrscht mich ein Gefühl der Vorfreude, meine Knie wollen kaum noch still bleiben (Muttern nennt das hibbelig oder zappelig).

Vorbereitung sind bis aufs Duschen abgeschlossen: IPod ist voll mit den besten Liedern (z.B. Roxette) :p Taschenlampe, Mehrfachstecker, Mückenpiepser, Ladekabel… Alles parat. Rucksack wiegt ca. 16 Kilo ist aber brechendvoll (hoffentlich zerreist er nicht im Flugzeugbauch :-) Verabschiedet habe ich mich soweit auch von allen (zumindest denjenigen, die aufgetaucht sind). Aspirin ist im Gepäck, da kanns mir nicht wie dem Gili ergehen…

In Namibia werde ich unter folgender Nummer erreichbar sein: 00264 - (0) 814019474 (am besten vor einem Anruf per SMS mit mir abstimmen…)

Schluss jetzt, Mama hat das Essen fertig, wenn ich nicht gleich aufschlag, dann gibts was hinter die Löffel ;-)

Geht es ihm schlecht!? Scherzen kann er noch…

October 13th, 2008

Hi,
ich sitz nun fast 2,5 Wochen in La Paz. Eine Verkettung ungluecklicher Umstaende hat mich eine Zeit mehr oder weniger ans Bett gefesselt. Daher einige Tipps:
- Nicht bis um 6 Uhr ausgehen, wenn man sich am naechsten Tag mit jemand um 10 Uhr treffen will.
- Keine Tablette um kurz vor 10 Uhr gegen den Kater schlucken, wenn man dagegen allergisch ist.
- Keine Suppe essen weil man auf Grund der Allergie nichts anderes essen kann, wenn man sich dabei eine Durchfallerkrankung holt …

Aber nichtsdestotrotz konnte ich die letzten Tage doch einiges erleben …. daher im naechsten “Newsletter” (ich warte noch auf die Bilder):
- Riedl on the Death Road
- Riedl in San Pedro prison
- Riedl assault Huayna Potosi (6.088m)

Leider laeuft mir die Zeit nun davon, das ich einiges aus meine Plan streichen muss. Morgen geht es weiter nach Peru.

Kannst die E-Mail als Post auf gba.de stellen. Danke.
Gruss

Innere Unruhe…

October 12th, 2008

könnte man meinen, ist vermutlich so, der Grund ist allerdings unbekannt.

Nachdem der Gili seinen Trip bald beenden wird breche ich am Donnerstag zu meinem auf. Unwohl fühle ich mich nicht, dennoch weiß ich nicht so recht was mich erwarten wird. Ob USA, China oder Naher Osten bisher waren alle Ziele recht zivilisiert. Namibia als ehemals deutsche Kolonie wird im Vergleich weniger zivilisiert sein (vermutlich liegt hier der Grund). Dennoch (für die weniger Informierten) es gibt dort Internet, geteerte Straßen und auch Klopapier. Fehlt noch was? Bier! Gibt es auch, sogar nach deutschem Reinheitsgebot ;-).

Meine Tickets waren am Wochenende in der Post. Eigentlich sollte ich E-Tickets bekommen, dass geht bei Studenten Tickets aber wohl nicht (ich habe aufgehört solche Dinge zu hinterfragen). Nachdem ich auch mit diesen Tickets einen vorzeitigen Online-Check In vornehmen kann ist es mir sowieso egal. Neefis Rucksack steht noch völlig leer hier, einige wenige Besorgungen stehen auch noch aus und mein Zimmer muss auch noch leergeräumt werden. Immerhin habe ich (im Gegensatz zu manch anderem) meine Arbeit 6Tage vor Abflug abgegeben.

Nachdem jetzt auch der Rest der Welt bescheid weis werde ich mich auf die Suche nach was Essbarem machen.

Bis Bald!

News die Zweite

September 29th, 2008

Nochmals für den Gili:

Hola Amigos!

Na dann moechte ich doch nochmal berichten. Nachdem die Grenzen nach Bolivien auf unbestimmte Zeit geschlossen waren bin ich ueber Asuncion (Paraguay), Cordoba (ja, genau das Cordoba “der Schmach” (Argentinien)), Santiago (Chile) gereist und hab dann bei den Salar de Uyuni die Grenze nach Bolivien ueberquert.

Bevor ich jedoch nach Bolivien bin hab ich mir noch auf chilenischer Seite die hoechstgelegenen Geysiere der Welt angeschaut (4321 m). 4 Uhr in der Frueh gings los, um dann gegen 6 Uhr und eisigen -14 Grad bei den Geysieren anzukommen. Gott sei dank gabs danach heisse Thermalbaeder …
Bild 1.

Die Tour nach Bolivien war auf 2 Naechte/3 Tage ausgelegt:
1. Tag: Grenze ueberqueren, weisse, gruene (Bild 2) und rote Lagune anschauen. Um dann auf 4.500 Meter und ohne Wasser und Heizung zu uebernachten. Hoehe, eisige Kaelte und Wein sowie Pisco (wiki fuer mehr infos ;)) haben dann fuer eine sehr unruhige Nacht gesorgt …
2. Tag: So Steine angeschaut, nicht sehr aufregend ;)
3. Tag: die groeste Salzwueste der Erde angeschaut, sehr beeindruckend (bild 3, extra fuer euch Riedl im Backpacker-Outfit ;))

Bolivien ist bisher am beeindruckensten. Dazu hat sicher auch die Tour durch die Minen von Potosi (wichtigsten Minen ganz SAs).
Die halb-taegige Tour beginnt auf dem Markt fuer Minenarbeiter. Dort kann die Gruppe fuer die Arbeiter Geschenke in Form von Zigaretten, Alk (der knallt ordentlich …) und Kokablaettern* kaufen, oder aber auch Dynamit, Zuendschnur und Zuender um eine Demonstrationsexplosion zu sehen ;)
Danach gehts mit Schutzkleidung, Helm und Licht in die Minen. Extrem enge Schaechte, keine Schutzvorkehrungen und stickige Luft (Bild 4) … ich war nach 2 Stunden in den Minen fertig … kaum vorstellbar 8-20 Stunden am Tag zu arbeiten und dabei Rucksaecke mit Mineralien bis zu 50 kg schleppen zu muessen.  Die meisten Arbeiter sterben nach ca. 10 Jahren Minenarbeit an “Quarzstaublungen” (?). Am Ende der Tour geht es auf einen Aussichtspunkt und unser Guide zeigt uns mit dem eingekauften Dynamit eine Sprengung im Freien (Bild 5)

Werd jetzt etwas relaxter reisen. Hier in Bolivien kann man es sich erlauben (Menu mit 3-4 Gaengen 1-3 EUR, Uebernachtung 3 EUR …)

Gruss Riedl

* Kokablaetter werden gekaut (oder als Tee aufbereitet) und helfen (angeblich) gegen die Hoehenkrankheit, Hunger, Durst und Muedigkeit. An mir durchgefuehrte Tests haben lediglich eine taube Backe zum Ergebniss …

News die Erste

September 13th, 2008

Im Auftrag für’n Gili:

Hallo,

nach knapp 2 Wochen hab ich nun etwas Zeit zu berichten, werd mich aber kurz halten - das Meiste ist ja doch persoenlich erzaehlt interessanter als in textform :-)
Wie geplant bin ich in Buenos Aires gelandet. Da ich erst gegen 22 Uhr in der Stadt war hab ich mich nicht lange mit Hostelsuche aufgehalten - mir wurde abgeraten durch die Stadt zu laufen … was ich allerdings nach ein paar Tagen nicht verstehen kann, die Innenstadt wirkt genau so sicher wie die meisten europaeischen Grossstaedte. Meine 4 Tage in BA hab ich mit Einkaufen und den nur wenigen Touriattraktionen in der Stadt verbracht - da durfte natuerlich eine Tour durch das Boca Juniors Stadion und Museum nicht fehlen ;-) Maradona ole ole.
Weiter gings mit dem Bus zu den Iguazu-Wasserfaellen, diese liegen an den Grenzen zu Brasilien und Paraguay. Die Busfahrt dauert 20 Stunden, daher wurde natuerlich nicht an Geld gespart und die zweit hoechste Kategorie gekauft. Das heisst in Argentinien super bequeme liegesessel, warme und kalte Mahlzeiten waehrend der Fahrt sowie AYCD Getraenke, u.a. Wein und Champanger +hicks+. Die Faellen sind nice, aber drum rum ist leider gar nichts. Wenigstens hatte das Hostel Tischkicker, Pool, Tischtennis …
Ueber die Grenze nach Brasilien gings dann ins Pantanal, ein artenreiches Sumpfgebiet. 4 Tage wildlife watching mit zahlreichen Aktivitaeten (Bootstour, Jeeptour, Reiten, Schwimmen, Piranhas-angeln …). Top!!! Nur die 34+Grad und die Schwuele machen einen fertig.
So und vom Pantanal sollte es eigentlich direkt weiter ueber die Grenze nach Bolivien gehen. Sollte heisst, es ist nicht. derzeit sind alle Grenzen (mit Ausnahme nach Westen) in Bolivien blockiert. Heisst ein Haufen Schotter aufgeschuettet, ein Mob von Aufstaendischen und es gibt keine Einreisestempel. Man kann zwar trotzdem nach Bolivien reinlaufen, aber man kommt nicht weiter. Auch zahlreiche Strassen und die einzige Bahnstrecke sind blockiert … Angeblich soll ab Montag wieder alles normal sein, darauf ist aber kein Verlass und die Informationen sind meist nur Geruechte. Ich werd daher heute Nacht mit einem weiteren “gestrandeten” Traveler ueber Paraquay weiter reisen … die Grenzstadt in Brasilien ist ein Loch, hier gibts nur Internetcafes, BilliardCafes, Fitnessstudios und Drogenhandel. Mal sehen, ob ich dann von Asucion nach Bolivien fahr oder ueber Chili nach Peru und die geplante Reiseroute von hinten “aufroll”.
Ansonsten ist bisher top. In Argentinien kommt man mit Englisch super rum, in Brasilien bissle schwieriger. Man trifft genug Traveler um eigentlich fast immer Begleitung zu haben. Und ich sprech hier vermutlich mehr hebraeisch als in einem Jahr Israel … wahsinn wie viele hier rumreisen.

Puh jetzt ist doch laenger geworden als gedacht .. Bilder kann ich leider nur wenige liefern, scheiss Inet verbindung hier …
Img_1998: Obelisk in BA an der groessten Strasse, 18 Spuren … nicht zu sehen sind leider die Ampeln mit Fussgaenger-Gruen-Phasen-countdown :-)
Img_2011: Pantanal Landschaft
2045: Grenze nach Bolivien, vorne Schutthaufen, links “Mob”
2049: Grenzstadt in Bolivien, wie ausgestorben … normal wohl reger Handel.

werd jetzt vor dem Nachtbus noch All You Can Eat Pizza essen gehen … Tschoe.